Wie erst jetzt bekannt wurde, ist am Dienstag, 6. Januar, Missionsdominikanerin Schwester Ursula Bomholt im Alter von 86 Jahren gestorben. Sie war von 2010 bis 2011 als Pastorale Mitarbeiterin der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Georg – Bad Brückenau“ tätig, teilt das Bistum Würzburg der Presse mit. Dort wirkte sie in der Jugend- und Erwachsenenbildung auf dem Volkersberg.
Bomholt wurde 1939 im westfälischen Borken geboren. Sie absolvierte eine kaufmännische Lehre in einem Lebensmittelgeschäft und arbeitete im erlernten Beruf. 1959 trat sie in die Kongregation der Missionsdominikanerinnen in Neustadt am Main (Landkreis Main-Spessart) ein.
Von 1961 bis 1986 war sie hauptsächlich in Kalifornien (USA) tätig, unter anderem als Lehrerin, Novizenmeisterin, Schulleiterin und Counselor. In dieser Zeit erwarb sie auch einen Master in „Applied Spirituality“ an der Universität von San Francisco sowie in „Counseling & Guidance“ an der Universität von Tucson, Arizona.
Von 1986 bis 1990 machte Bomholt eine Ausbildung in Psychoanalyse am C. G. Jung Institut in Zürich. 1990 erwarb sie das Diplom in Analytischer Psychologie. Nach weiteren Tätigkeiten in den USA und Südafrika kehrte sie 2009 nach Deutschland zurück. Von 2010 bis 2011 war Bomholt Pastorale Mitarbeiterin in der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Georg – Bad Brückenau“. Im Anschluss war sie Hausoberin im Provinzhaus Neustadt. pow







