Wie wird aus einem Ei ein Küken? Das konnten die Kinder im Kindergarten Kothen hautnah miterleben. Durch das Schauglas einer Brutmaschine verfolgten sie 21 Tage lang die Entwicklung vom ersten Tag bis zum Schlupf, wie der Kindergarten schreibt. Ein anschauliches Natur- und Lernprojekt, das durch Familie Weller fachkundig begleitet wird und den Kindern Einblicke in Verhalten, Aufzucht und Haltung von Hühnern ermöglicht.
Denn auch nach dem Schlupf ist das Projekt noch nicht zu Ende. Die Küken der Rassen Deutsche Sperber und Wyandotten haben nun einen Platz im Außenbereich des Kindergartens gefunden, ganz zur Freude der Kinder und Erzieherinnen.
„Es ist für die Kinder eine ganz besondere Erfahrung, die Entwicklung vom Ei bis zum Küken und vor allem auch das Aufwachsen miterleben zu können. Als Biosphären-Kindergarten legen wir großen Wert auf ganzheitliche Naturerfahrungen, die den Kindern unmittelbare Begegnungen mit natürlichen Lernprozessen ermöglichen. Ein Projekt wie dieses fördert Neugier, Verantwortungsbewusstsein und den respektvollen Umgang mit Tieren und Natur“, fasst die Leiterin Nina Oswald zusammen. Sie betont den pädagogischen Wert solcher naturnahen Projekte, gerade in einer zunehmend digitalen Welt. red








