Bamberg
100 CD-Player gespendet
Stefan Echinger, Administrativer Direktor LIfBi (l.), überreichte gemeinsam mit Bildungsreferentin Gabriele Kepic (r.) fünf CD-Player an die Schulleiterin der Erlöser-Mittelschule, Elke Barth.
Stefan Echinger, Administrativer Direktor LIfBi (l.), überreichte gemeinsam mit Bildungsreferentin Gabriele Kepic (r.) fünf CD-Player an die Schulleiterin der Erlöser-Mittelschule, Elke Barth. // Stadtarchiv/Nadine Gumpert
Bamberg

Rund 100 CD-Player hat das Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) im ersten Halbjahr 2026 an Schulen und Kindertageseinrichtungen in der Stadt Bamberg gespendet. Die Geräte stammen aus Beständen des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und wurden über das Bildungsreferat der Stadt Bamberg an die Einrichtungen vermittelt und verteilt.

„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende des LIfBi. Die Geräte können in Schulen und Kindertageseinrichtungen weiterhin sinnvoll eingesetzt werden und unterstützen die pädagogische Arbeit vor Ort. Gleichzeitig ist die Aktion ein gelungenes Beispiel dafür, wie Nachhaltigkeit und Bildung miteinander verbunden werden können“, sagt Bildungsreferentin Gabriele Kepic.

Die CD-Player kamen bis vor einigen Jahren bei Kompetenztestungen des Nationalen Bildungspanels, der größten Langzeit-Bildungsstudie in Deutschland, zum Einsatz. Den Teilnehmern wurden bei den Befragungen beispielsweise Texte oder Begriffe über Audioaufnahmen vorgespielt. Im Zuge der Digitalisierung der Erhebungen und der Umstellung auf Laptops werden die Geräte inzwischen nicht mehr benötigt.

Anstatt die voll funktionsfähigen Geräte auszumustern, entschied sich das LIfBi für eine Weitergabe an Bildungseinrichtungen in Bamberg. Neben der Wiedergabe von CDs verfügen die Geräte auch über USB-Anschlüsse und können MP3-Dateien abspielen.

„Als in Bamberg ansässiges Forschungsinstitut ist es uns wichtig, einen Beitrag zur Bildungslandschaft vor Ort zu leisten. Die CD-Player werden im NEPS zwar nicht mehr benötigt, können aber in Schulen und Kitas weiterhin wertvolle Dienste leisten. Es freut uns, dass wir gemeinsam mit dem Bildungsreferat eine nachhaltige Lösung für die Weiterverwendung der Geräte gefunden haben“, sagt Stefan Echinger, Administrativer Direktor des LIfBi.

Das Bildungsreferat der Stadt übernahm die Bedarfsabfrage bei den Grund- und Mittelschulen sowie den Kindertageseinrichtungen und koordinierte die Verteilung der Geräte. Insgesamt konnten 30 Einrichtungen berücksichtigt werden. red

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