Bamberg
Abschied Herbert Bogners nach 26 Jahren
Herbert Bogner bei seiner Verabschiedung als Vorsitzender der Geschwister-Dümmlein-Stiftung.
Herbert Bogner bei seiner Verabschiedung als Vorsitzender der Geschwister-Dümmlein-Stiftung. // Ute Nickel
Signet des Fränkischen Tags von Ute Nickel
Bamberg

Seit 1999 gibt es die Geschwister-Dümmlein-Stiftung in Bamberg. Seit ihrer Gründung war Herbert Bogner ihr Vorsitzender. Jetzt wurde er nach 26 Jahren ehrenamtlichem Engagement für die Stiftung vom Vorstandskollegium und vom Beirat verabschiedet.

„Die Sitzungsleitungen meisterten Sie hervorragend“, so Günther Kraus, Zweiter Vorsitzender der Geschwister-Dümmlein-Stiftung. Auch wenn es bei der Verteilung der Stiftungsmittel manchmal intensivere Diskussionen gab, habe Herbert Bogner als Vorsitzender ausgleichend gewirkt und ein gutes Miteinander ermöglicht. „Ihre Aufgabe als Vorstand haben Sie über diesen langen Zeitraum immer gründlich, genau und zielorientiert erledigt. Herzlichen Dank dafür!“

Herbert Bogner selbst dankte dem Stiftungskollegium für die gute Zusammenarbeit. „1999 hat mich der damalige Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks und Mitbegründer der Stiftung, Dietmar Horchheimer, angesprochen, ob ich nicht den Vorsitz übernehmen möchte.“ Er habe den Namensgeber der Stiftung, Manfred Dümmlein, noch persönlich gekannt, mit ihm unter anderem im Kirchenchor der Erlösergemeinde gesungen. „Ihm zuliebe habe ich damals ja gesagt. Und ich hab’s bis heute gern gemacht!“

Herbert Bogner ist Träger der Bamberger Bürgernadel und war neben seinem Ehrenamt im Rahmen der Geschwister-Dümmlein-Stiftung über 20 Jahre Mitglied des Seniorenbeirats der Stadt Bamberg sowie unter anderem Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft (Arge) der älteren Bürger Bambergs.

Sein Nachfolger als Vorsitzender der Geschwister-Dümmlein-Stiftung wird in der Mitgliederversammlung der Diakonie Bamberg-Forchheim im Oktober bestimmt. Bis dahin lenkt Günther Kraus als Zweiter Vorsitzender gemeinsam mit den Mitgliedern des Stiftungsvorstands und -beirats die Geschicke der Stiftung.

Die Geschwister-Dümmlein-Stiftung geht auf die Initiative von Manfred Dümmlein (1929-1998) und seiner Schwester Jutta (1926-1999) zurück, deren finanziellen Grundstock die Geschwister gemeinsam mit der Diakonie Bamberg-Forchheim legten. Ziel der Stiftung ist „Zeit stiften“. Deshalb fördert sie schwerpunktmäßig das ehrenamtliche Engagement für die Begleitung und Betreuung älterer Menschen in den Einrichtungen der Diakonie Bamberg-Forchheim und den evangelischen Kirchengemeinden.

Wer die Stiftungsarbeit unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende oder auch Zustiftung tun: Geschwister-Dümmlein-Stiftung, Flessabank Bamberg, IBAN: DE56 7933 0111 0001 0211 86, BIC: FLESDEMMXX .

Ute Nickel,

Diakonie Bamberg-Forchheim

Es ging uns immer darum, die hausärztliche Versorgung in Fuchsstadt zu sichern.

Christina Holleber–Sobtzick Hausärztin

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