Schweinfurt
Böhnlein-Aus schockt FC Schweinfurt
Ein Achillessehnenriss setzt Schweinfurts Führungsspieler Böhnlein außer Gefecht. Grober
Ein Achillessehnenriss setzt Schweinfurts Führungsspieler Böhnlein außer Gefecht. Grober // 
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Es war ein echter Schock für den runderneuerten FC Schweinfurt 05: Das Testspiel gegen den Nordost-Regionalligisten FSV Zwickau gewann der Drittliga-Absteiger kürzlich zwar, überzeugte mit seiner stark verjüngten Elf spielerisch. Doch der 4:2-Erfolg im Sachs-Stadion geriet schnell zur Nebensache, denn die Schnüdel verloren dabei mit Kristian Böhnlein eine zentrale Figur im System des neuen Trainers Jan Gernlein.

Es waren 38 Minuten gespielt, als sich der gebürtige Kronacher Böhnlein nach einem Allerweltsfoul die Achillessehne am linken Fuß riss. Der 36-Jährige, der als einer der wenigen etablierten Spieler nach dem direkten Wiederabstieg geblieben ist, wurde am Montag nach dem Unglück im Schweinfurter Klinikum operiert.

Für den Kapitän ist es ein schwerer Schlag, wollte Böhnlein doch vorangehen und wurde entsprechend im Team von Gernlein eingeplant. Der Routinier, der im Vorjahr 31 Drittligaspiele machte und drei Tore erzielte, sollte die jungen Wilden anführen, für Qualität und Stabilität im Zentrum sorgen.

Karriereende droht

Nun droht Böhnlein gar das Karriereende, scheint der Weg zurück in seinem Alter doch sehr weit – nach dem Riss der stärksten Sehne des menschlichen Körpers. Selbst äußern will sich der ehemalige Spieler des TSV 1860 München vorerst nicht.

Wie die Schweinfurter ihn ersetzen wollen, ist noch unklar. Die schwierige Mission, in der Regionalliga Bayern unter Amateurbedingungen sofort wieder Fuß zu fassen, müssen Gernleins Schnüdel ohne ihren Spielführer angehen.  red

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