Die Diakonie Bamberg-Forchheim führte in der St.-Erhard-Kirche neue Abteilungsleiter ein und begrüßte die Kitas „Arche Noah“ und „Zwergenburg“ unter ihrem Dach.
„Bei uns in Steppach gibt es ganz großes Kino!“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Andreas Steinbauer die Festgemeinde beim gemeinsamen Gottesdienst. Bezug nahm er damit auf das besondere Wandgemälde in der St.-Erhard-Kirche, das 1942 vom Kirchenmaler Rudolf Schäfer gestaltet wurde und eine Fülle von biblischen Szenen darstellt.
Aber er bezog sich auch auf den Anlass des Gottesdienstes: Die Diakonie Bamberg-Forchheim führte in diesem Gottesdienst zwei neue Abteilungsleiter ein: Stefanie Roppelt für den Bereich Kindertagesstätten und Patrick Beck für den Bereich Sozialpsychiatrie sowie den Bereich Beherbergung, zu dem unter anderem die Jugendherberge in Bamberg gehört.
Außerdem wurden die Teams der Kitas „Zwergenburg“ in Pommersfelden und „Arche Noah“ in Steppach und der Mittagsbetreuung an der Grundschule Pommersfelden begrüßt: Sie sind mit dem neuen Jahr aus der Trägerschaft der Evangelischen Kirche unter das Dach der Diakonie Bamberg-Forchheim übergegangen.
„Diakonie ist nicht Hobby der Kirche“, so Pfarrer Steinbauer in seiner Predigt, „sie gehört ins Herz des Glaubens.“ Er plädierte für Mut zum Engagement: „Himmel ist da, wo Menschen in gelebter Verantwortung für andere da sind. Nichts muss so bleiben, wie es ist“, griff er auch das Jahresthema der Diakonie auf: „In Verantwortung“.
Karl-Heinz Seib, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Bamberg-Forchheim, hatte in seiner Begrüßung bereits betont: „Für uns als Diakonie heißt das: Verantwortung zu übernehmen ist kein abstrakter Begriff. Es bedeutet für Menschen verlässlich da zu sein, gerade dann, wenn sie Unterstützung brauchen.“
Gemeinsam mit seiner Vorstandskollegin Christine Aßhoff stellte er der Gemeinde die beiden neuen Abteilungsleiter vor. Stefanie Roppelt hat ihre Stelle zum Jahreswechsel angetreten. Seib: „Im Vorstellungsgespräch hat sie uns durch ihre klare Haltung, fachliche Kompetenz und ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern, Familien und Mitarbeitenden überzeugt.“ Die studierte Pädagogin und Sozialmanagerin ist außerdem systemische Beraterin: „Besonders wertvoll für unser Werk ist ihre Haltung: ein lösungsorientierter Blick, systemisches Denken sowie ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander.“
Christine Aßhoff charakterisierte Patrick Beck, der bereits im vergangenen Herbst die Abteilungsleitung Sozialpsychiatrie übernommen hatte, als „optimistischen und kommunikationsstarken Menschen mit großem Fachwissen und einem klaren Blick für Strukturen“.
Beide neuen Abteilungsleiter erhielten einen Segenszuspruch, bevor sie sich gemeinsam bedankten.
Begrüßt wurden dann die beiden genannten Kitas sowie die Mittagsbetreuung in Pommersfelden bei der Diakonie: „Ein solcher Übergang geschieht nicht von heute auf morgen“, so Karl-Heinz Seib.
Der Pommersfeldener Bürgermeister Gerd Dallner sagte: „Es ist auch der Anfang der Partnerschaft unserer Gemeinde mit der Diakonie.“
An die Diakonie Bamberg-Forchheim adressiert, griff der Bürgermeister ebenfalls das Jahresthema auf: Ein Anfang beziehungsweise Übergang sei nie ganz leicht – aber: „Hier wird Verantwortung übernommen! Da freue ich mich auf eine gute Zusammenarbeit.“ red









