Das Fest der eisernen Hochzeit feierten in diesen Tagen Gabriele und Johann Spindler aus Hirschaid. Kennengelernt hatte sich das Paar im Jahr 1957 im Zug von Bamberg nach Lichtenfels. Die Jubelbraut absolvierte damals eine Ausbildung bei der Post, während ihr Bräutigam bei der Firma alka in Lichtenfels als Porzellanmaler tätig war. Vier Jahre später gaben sich beide das Ja-Wort.
Johann Spindler entschied sich später für eine berufliche Neuorientierung und ließ sich zum Einzelhandelskaufmann umschulen. Es folgten Anstellungen bei der Firma Kaufhof und schließlich 30 Jahre bei der Firma Quelle, wo er zuletzt das Gartencenter leitete. Die berufliche Laufbahn brachte es mit sich, dass das Ehepaar insgesamt sechs Mal innerhalb Deutschlands umziehen musste. Schließlich fand die Familie in Fürth ihren Lebensmittelpunkt und baute in Cadolzburg ein eigenes Haus.
In ihrer Freizeit reisten die Spindlers gerne. Der Jubelbräutigam war zudem ein begeisterter Schütze und Surfer, während sich die Jubelbraut um Haushalt und Kinder kümmerte. Der Post blieb sie bis zu ihrer Rente in Teilzeit treu. Aus der Ehe gingen eine Tochter und ein Sohn hervor; heute freuen sich die Eheleute über drei Enkel und einen Urenkel.
Als die Kräfte allmählich nachließen, entschloss sich das Paar vor fünf Jahren, das Haus zu verkaufen und in die Seniorenresidenz „lympho opt“ in Hirschaid zu ziehen, wo sie sich sehr wohlfühlen. Die Jubelbraut hatte sich diesen Schritt besonders gewünscht – sie wollte unbedingt wieder in die Nähe von Bamberg ziehen, da sie in der Wunderburg aufgewachsen ist und ihr Herz bis heute daran hängt. red









