Zum ersten Mal ein ein rein elektrisch betriebenes Flugzeug in Herzogenaurach gelandet. Das gibt die Flugplatz Herzogenaurach GmbH in einer Pressemitteilung bekannt.
Als erstes und bislang einzig elektrisch betriebenes Flugzeug, das in der deutschen Ultraleicht-Klasse (UL) zugelassen ist, setzt der Elektra Trainer einen neuen Maßstab für nachhaltige Luftfahrt. Speziell für Flugschulen entwickelt, verfügt es über herausragende Flugleistungen und fortschrittliche Sicherheitsmerkmale.
Der Flugplatz Herzogenaurach ist dabei als Landeplatz Teil einer Expedition, um die Praxistauglichkeit des emissionsfreien Fliegens zu demonstrieren. Dabei wird sich das Flugzeug auf eine historische, 5200 Kilometer lange Flugreise begeben. Die Expedition unter dem Motto „North Circuit – From Alps to the Arctic“ führt über Ostdeutschland nach Schweden und weiter ins finnische Pudasjärvi als nördlichstem Etappenziel. Anschließend geht es nach Kuhmo in Ostfinnland, bevor es über das Baltikum und Polen zurück nach Deutschland geht.
Der Leiter der Erprobung und Pilot des Flugzeuges ist Uwe Nortmann , Head of Training, Flight-Test and Sales bei Elektra Solar, dem Hersteller der Elektra Trainer – und ein Spin-off des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Der Flugplatz Herzogenaurach ist sehr an der Dekarbonisierung des Flugverkehrs interessiert und möchte auf dem Flugplatz die dafür notwendige Infrastruktur schaffen, damit Elektroflugzeuge in einer akzeptablen Zeitspanne geladen werden können. Diese Infrastruktur soll dazu beitragen, vor allem Flugschulen die Kaufentscheidung hin zu Elektroflugzeugen schmackhaft zu machen. Gerade in der Anfängerschulung mit vielen Platzrunden, die für Anwohner bislang lärmintensiv und für die Umwelt emissionsreich verläuft, könnten Einsparungen erzielt werden. red









