Mit einer Spende oder einer Gabe Weihnachtsfreude zu verschenken, ist auch in diesem Jahr das Ziel von „Humedica e. V.“ einer Hilfsorganisation für humanitäre Hilfe in Kaufbeuren. „Geschenk mit Herz“ heißt dazu der Aufruf der seit elf Jahren bestehenden Aktion. Und auch in diesem Jahr sind wieder in einer Kooperation das Caritas-Haus für Kinder St. Theresia in Burgkunstadt und das Gymnasium in Burgkunstadt mit dabei.
„Humedica“ betreibt seit vielen Jahren weltweite Hilfe für Kinder in Not. Die Aktion „Geschenk mit Herz“ ist eine liebevolle Ergänzung einer umfassenden Projektarbeit, in welcher Kindergartenkinder genauso wie Jugendliche in Gymnasien angesprochen werden. So erwarten in diesem Jahr Kinder im Kosovo, Litauen, Ukraine, Albanien, Rumänien, Serbien und auch bedürftige in Bayern ein Geschenk. Die namhafte Organisation „Sternstunden e.V.“ übernimmt die anfallenden Logistikkosten für Päckchen, die in Ost- und Südeuropa verteilt werden. Insgesamt sollen in diesem Jahr auch wieder knapp 100 000 Kinder glücklich gemacht werden.
„Die Familien der Kinder, die unsere Päckchen erhalten, wurden besonders hart von den Corona-Lockdowns betroffen. Viele haben ihr Einkommen verloren und stehen vor dem Nichts. Den Kindern besonders in diesen Zeiten eine Freude machen zu können, ist uns ein ganz besonderes Herzensanliegen“, sagt Humedica-Geschäftsführerin Heinke Rauscher.
Und nachdem die Aktion im letzten Jahr sehr gut verlaufen ist, waren sich auch diesmal die Schülersprecher Zacharias Mirwald, Laurenz Partheymüller und Hanna Backert mit den Verbindungslehreren Tizian Hahner und Alexander Oehrlein einig, wieder tätig zu werden. Und auch das Caritas-Haus für Kinder St. Theresia mit Initiatorin Kathrin Aumüller und Leiterin Stefanie Friedrich an der Spitze waren gleich von dem Unterfangen sehr angetan. Da der der Vater eines Kindergartenkindes auch als Lehrer am Gymnasium tätig ist, lag natürlich eine Zusammenarbeit beider Lehrinstitutionen auf der Hand.
80 Päckchen waren es nun, die die Jugendlichen und Kindergartenkids präsentierten und die zur Weiterverladung abgeholt wurden. Die Schülersprecher und die sonstigen Initiatoren bedankten sich für das große Engagement aller, die an der Aktion teilgenommen hatten. „Es ist gut, dass zur Weihnachtszeit der soziale Gedanke trotz Corona nicht komplett in den Hintergrund gerät“, freute sich auch Schulleiterin und Oberstudienrätin Lydia Münch über die gelungene Hilfsaktion. rdi









