Altenkunstadt
„Jugendflamme“: Alle zehn haben bestanden
Stolze Absolventen der Prüfung „Jugendflamme“. Mit im Bild rechts der stellvertretende Altenkunstadter Kommandant Michael Oppel, der stellvertretende Kreisjugendwart Roland Dauer und ganz links der Altenkunstadter Jugendwart Michael Maier.Roland D...
Stolze Absolventen der Prüfung „Jugendflamme“. Mit im Bild rechts der stellvertretende Altenkunstadter Kommandant Michael Oppel, der stellvertretende Kreisjugendwart Roland Dauer und ganz links der Altenkunstadter Jugendwart Michael Maier.Roland Dietz // 
Altenkunstadt

Wie wichtig eine fundierte Ausbildung ist, hat bei den Feuerwehren im Landkreis wieder einmal der Großbrand in Trieb gezeigt. Nicht nur das Löschen selbst ist dabei wichtig, sondern auch das Vermeiden eines Übergreifens von Feuer auf andere Gebäude – und genauso der Selbstschutz der Feuerwehrleute. Deshalb sollte mit der Ausbildung schon früh begonnen werden, betont der stellvertretende Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Altenkunstadt, Michael Oppel. Mit den ersten Prüfungen und Tests wird daher bei den Freiwilligen Feuerwehren bereits im Jugendalter begonnen. Einen Anfang dabei macht die „Jugendflamme“, Stufe 1. Sie ist das erste bundesweite Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehren. Es richtet sich an Jugendliche ab etwa zehn Jahren und dient als Ausbildungsnachweis.

Wie setzt man Notruf ab?

Geprüft werden grundlegende Fähigkeiten, darunter das Absetzen eines Notrufs, Knotenkunde und erste feuerwehrtechnische Aufgaben. Dieser Prüfung unterzogen sich bei der Jugendfeuerwehr Altenkunstadt kürzlich zehn Jugendliche. Jeder musste dabei sechs Aufgaben selbstständig absolvieren.

Eine davon war beispielsweise das Verbinden zweier gleichstarker Leinen. Zu den erforderlichen Fähigkeiten gehörte auch der Zimmermannsschlag: Dieser dient als Sicherungsleine im Atemschutzeinsatz. Der dazu gehörende Mastwurf dient zum Befestigen der Halteleine am Saugkorb.

Wissen abgefragt

Bescheid wissen mussten die Teilnehmenden über die verschiedenen Strahlrohre. Es galt, die verschiedenen Größen der Strahlrohre – D, C, und B – zu benennen, außerdem die verschiedenen Arten wie Mehrzweck-Strahlrohr und Hohl-Strahlrohr sowie ihre Funktionen. Die Jugendlichen mussten ferner die Bestandteile eines Verteilers und die Arbeitsweise mit den Rohren erklären.

Beim zum Test gehörenden Thema Unterflurhydrant mussten sie anhand eines Hydranten-Schildes den Unterflurhydranten aufsuchen und anschließend in Betrieb nehmen.

Alle zehn haben bestanden. Stellvertretender Kreisjugendwart Roland Dauer, Jugendwart Michael Baier und stellvertretender Kommandant Michael Oppel überreichten die Abzeichen und lobten die gute Arbeit der Jugendlichen. Sie bedankten sich auch bei den Betreuern und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass dies der Beginn einer weiteren Ausbildung in der Feuerwehr sein werde. Anschließend gab es ein gemütliches Beisammensein.

 Roland Dietz

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