Der Vorsitzender der Kultur-und Freizeitfreunde Bad Staffelstein, Hilmar Schubert, begrüßte die Mitglieder zur 74. Jahreshauptversammlung. Trotz der Pandemie und den dazugehörigen Einschränkungen konnten einige Events und Aktionen durchgeführt werden, blickte Schubert zurück. Aktuell hat der Verein 349 Mitglieder.
Mario Kern, Leiter der Fotogruppe, konnte von einigen virtuellen Treffen berichten, die aber nicht der Vorstellung von einem aktiven Hobby entsprächen. Der von der Gruppe wieder aufgelegte Kalender war wieder ein voller Erfolg. Ab April sind wieder Termine geplant.
Im vergangenem Jahr wurde die Klampfengruppe 69 Jahre alt. Corona hat das Gruppenleben zum Erliegen gebracht. Ihr Leiter Rudi Paul konnte von nur 16 Übungsabenden berichten. Das 70. Jubiläum wird wohl dieses Jahr nur im kleinen Rahmen begangen werden können. Alle Musiker sind bei der Stange geblieben, freute sich Paul.
Georg Müller, der für die Senioren im Verein verantwortlich ist, konnte von vielen stets ausverkauften Nachmittagsfahrten berichten. Für ihn ist es wichtig, speziell in der Corona-Zeit ein gemütliches Angebot zum persönlichen Erfahrungs- und Meinungsaustausch anbieten zu können.
Ein besonderes Highlight war die Fünftagesfahrt nach Gremsdorf an der Ostsee mit Abstechern nach Lübeck, die Insel Fehmann und nach Dänemark. Der Ausflug nach Hamburg mit dem Besuch der Elbphilharmonie und dem Hamburger „Wunderland“ mit der größten Modelleisenbahnanlage der Welt bleibt ebenfalls in bester Erinnerung. Von fünf Touren mit insgesamt 42 Teilnehmern und 55,2 gelaufenen Kilometern berichtete Wanderleiter Horst Schwendner. Mitgliederbetreuerin Elisabeth Schwendner erwähnte 29 runde und halbrunde Geburtstagsglückwünsche, die der Verein überbringen konnte. Rainer Schaller, Häuserwart im Angerstübla, berichtete über kleinere Instandhaltungs- und Renovierungsarbeiten. In seinem Wirtschaftsbericht konnte Mario Kern einen gesunden Kassenstand aufzeigen.
Auf Grund der erschwerten Bedingungen konnten nur zwei Sitzungen im vergangenem Jahr abgehalten werden. Der Vorsitzende lobte die Aktivitäten der einzelnen Gruppen, durch die der Verein stetig vorangebracht werde. Sein besonderer Dank galt den ehrenamtlichen Helfern, die den Wirtschaftsbetrieb aufrechterhielten. Dass zahlreiche Vereine das Angerstübla für ihre Zusammenkünfte nutzen, zeige, dass sie sich „bei uns wohl fühlen“.
Von einer einwandfreien Buch- und Kontoführung konnten die Revisoren Siggi Hümmer und Peter Häublein berichten und empfahlen der Versammlung die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erteilt wurde.
Auch in diesem Jahr wurden langjährige Mitglieder geehrt: für 25 Jahre Ludwig Alin, Annette Steiner, Norbert Steiner und Irmtrud Wurmer, für 40 Jahre Heike Schneidawind, Nicole Trapper, Günter Hüttig, Heinz Schmidt und Friedhelm Schramm; für 50 Jahre Reinhold Reuß und für 70 Jahre Gertrud Bäumler und Georg Müller. red









