Das frühe Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM hat direkte Folgen für Bayerns Einzelhändler: Die Umsätze mit Fanartikeln könnten nach Schätzung des Handelsverbands Bayern um eine zweistellige Millionensumme niedriger ausfallen bei einem Einzug ins Achtelfinale. „Es war ohnehin nicht so, dass wir einen großen Boom gehabt hätten“, sagte Verbandssprecher Bernd Ohlmann. Ursprünglich hatte der Verband an die 300 bis 400 Millionen Euro WM-Umsätze erwartet. „Das wird jetzt eher in Richtung 300 Millionen Euro gehen“, sagte Ohlmann. Ein Sieg im Sechzehntelfinale gegen Paraguay und der Einzug ins Achtelfinale gegen den möglichen Gegner Frankreich hingegen hätte das Bild geändert. „Dann wären die Karten neu gemischt worden“, sagte Ohlmann.
Abgesehen von der deutschen Pleite gab es aber noch weitere ungünstige Faktoren – nicht zuletzt die späten Anstoßzeiten. „Es gab nur ganz wenige private Grillpartys“, sagte Ohlmann.dpa








