Ein Deutscher ist in Gewahrsam der amerikanschen Migrationsbehörde ICE gestorben. Der 85-Jährige habe sich seit November in einer Klinik in Harlingen in Texas befunden, wie ICE am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte.
Dort sei er wegen Demenz, Bluthochdrucks, kognitiver Beeinträchtigungen und Magengeschwüren behandelt worden. Für die Ermittlung der Todesursache sei eine Obduktion angeordnet worden.
Der Mann hatte Ende August 2025 am Grenzübergang bei Laredo versucht, in die USA einzureisen, was ihm aufgrund fehlender gültiger Dokumente verweigert worden sei. Die Zoll- und Grenzschutzbehörde CBP habe ein Verfahren eingeleitet und den Fall an ein Gericht des US-Justizministeriums verwiesen. Einen Tag später sei der Mann in ICE-Gewahrsam überstellt worden. Die Behörde habe ihn wiederum einen Monat später in einem Pflegeheim untergebracht. Das Auswärtige Amt in Berlin gab lediglich bekannt, dass der Mann zu Lebzeiten konsularisch betreut wurde. dpa









