Altenkunstadt
Torschützenkönige der besonderen Art
Unser Bild zeigt die Torschützenkönige des WM-Lesewettbewerbs an der Grundschule von Altenkunstadt mit dem Schulleiter Stefan Kern und der Lesebeauftragten Madlen Herold. Dieter Radziej
Unser Bild zeigt die Torschützenkönige des WM-Lesewettbewerbs an der Grundschule von Altenkunstadt mit dem Schulleiter Stefan Kern und der Lesebeauftragten Madlen Herold. Dieter Radziej // 
Altenkunstadt

Schon vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft durften sich viele Mädchen und Jungen der Grundschule von Altenkunstadt jetzt als „heimliche Fußball-Weltmeister“ fühlen.

Mit dem Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft wurden auch die Schulkinder der ersten bis vierten Klassen an der Grundschule von Altenkunstadt aktiv.

Denn dort hatte man sich vorgenommen, während der Spielzeit so viele Tore wie erzielt wurden in gleicher Anzahl an Büchern zu lesen.

Ziel dabei war es, die Fußball-Weltstars in ihren Erfolgen vielleicht sogar durch die Leseleistung zu übertreffen.

Und vom Anstoß weg ging dies auch gleich recht zügig vonstatten, denn in der Lese-Telefonzelle stand den Schülern ein reicher Bücherschatz zur Verfügung.

Getreu dem WM-Spielplan wurden dann natürlich auch die Ergebnisse des Lese-Wettbewerbs auf einer großen Tafel angezeigt. Und da lagen die unermüdlichen Schülerinnen und Schüler gleich zu Beginn gut im Rennen.

Unablässig bewegt sich die Zahl der Bücher, so wie auch die Tore, die aus dem Spiel heraus oder per Elfmeter erzielt wurden, in eine Richtung: nach oben.

Die Kinder bewältigten den Turnierverlauf gut, worüber sich Rektor Stefan Kern, die Lehrkräfte und die Lesebeauftragte der Grundschule, Madlen Herold, besonders freuten.

Auch wenn das Finale noch noch gar nicht vorbei war, konnte man bereits eine erfreuliche Abschluss-Bilanz ziehen: Denn während auf den Spielfeldern zu diesem Zeitpunkt 316 Tore, einschließlich der Elfermeter, gefallen waren, vollbrachten die Schülerinnen und Schüler im wahrsten Sinne des Wortes schon jetzt ihre „weltmeisterliche Leistung.“ Denn wie es auf ihrem Spielplan zu sehen war, hatten sie bisher schon 815 Bücher gelesen und waren damit - schon vor dem eigentlichen Finale der Fußball-Weltmeisterschaft - uneinholbar zum „heimlichen Weltmeister“ geworden.

Natürlich durfte es dabei nicht fehlen, dass es in jeder Klasse, mit der entsprechenden Lese-Leistung, auch „Torschützenkönige“ gab. Diese wurden schon vor dem Finale der Fußball-Weltmeisterschaft mit einer Urkunde ausgezeichnet, worüber die Freude natürlich groß war.

 Dieter Radziej

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