Seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes vor rund anderthalb Jahren haben mehr als 3500 Menschen in Bayern ihren Geschlechtseintrag ändern lassen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik in Fürth mitteilte, stiegen die Zahlen vor allem in den beiden letzten Monaten des Jahres 2024 deutlich: 1570 Fälle wurden allein im November und Dezember registriert – im Vergleich zu 1632 im gesamten Jahr.
2025 lag die Zahl dann schon bei 2021 – allerdings mit rückläufiger Tendenz. Während im ersten Quartal 2025 laut Landesamt noch 848 Personen ihren Geschlechtseintrag ändern ließen, lag die Zahl im vierten Quartal bei 260 Fällen.
856 Bayern ließen 2025 den Eintrag von weiblich zu männlich ändern (42,4 Prozent), 584 Änderungen gab es von männlich zu weiblich (28,9 Prozent). Bei den übrigen 581 Fällen (28,7 Prozent) handelt es sich um sonstige Änderungen – wie zum Beispiel eine Änderung von weiblich zu divers. dpa









