„Zuversicht, Tatkraft und exzellentes Können – mit diesen Zutaten treten Sie der schlechten Stimmung entgegen und tragen dazu bei, dass unsere regionale Wirtschaft vorwärtskommt“, lobt der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Graßmann, die Siegerinnen und Sieger der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH) auf Kammerebene. „Wir sind sehr stolz auf Sie und Ihre Leistungen und auch auf unsere Betriebe, die so exzellenten Nachwuchs ausbilden.“
Mit einer Feier im Kongresshaus Rosengarten in Coburg würdigte die HWK ihre 43 Kammersiegerinnen und Kammersieger, darunter fünf aus Stadt und Landkreis Coburg, und schließt den Berufswettbewerb 2025 ab.
Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk (DMH) ist der größte Berufswettbewerb in Europa. Bei ihr treten bundesweit in rund 130 Gewerken Absolventinnen und Absolventen der handwerklichen Ausbildungsberufe an und messen sich mit ihren Fähigkeiten. Der Ablauf ähnelt einer Meisterschaft im Sport: Nach der ersten Ebene, dem Wettbewerb auf Kammerebene, folgt der Landesentscheid, bis letztlich die Bundeswettbewerbe anstehen.
„Unsere Kammersiegerinnen und Kammersieger haben sich dabei hervorragend geschlagen. Wir haben sechs bayerische Meisterinnen und Meister und sogar zwei Bundessieger in unseren Reihen. Das ist eine super Leistung, die wir entsprechend in die Öffentlichkeit tragen.“ Daran, so der HWK-Präsident, kranke es nämlich noch. „Vielfach wird zu wenig wahrgenommen, was das Handwerk tatsächlich kann und leistet. Und auch, welches gute und sichere Fundament eine handwerkliche Ausbildung für das ganze Berufsleben bietet.“
Die 43 Siegerinnen und Sieger auf Kammerebene haben sich dieses Fundament geschaffen. „Dazu kommt“, betont der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Reinhard Bauer, „eine gehörige Portion Einsatzbereitschaft und Ehrgeiz. Ohne diese würde man sich nicht gegen die anderen Teilnehmenden durchsetzen, keine Ebene der Deutschen Meisterschaft im Handwerk ist ein Spaziergang.“
Daher sei es der HWK wichtig, alle Siegerinnen und Sieger und ihre Betriebe noch einmal hervorzuheben und zu würdigen. „Über unsere nachkommenden Generationen wird ja gerne geurteilt. Wir setzen diesen Erzählungen die Erfolgsgeschichten unserer engagierten und erfolgreichen Nachwuchshandwerker entgegen.“
Erfolge, die sich auch lohnen: Alle Siegerinnen und Sieger, die auf Landesebene mindestens den dritten Platz geschafft haben, haben zudem die Möglichkeit auf ein Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB). hwk









