2000 Euro hat sich der Sonneberger Kreissportbund für eine neue Hüpfburg erspielt: Der Vereinnahm an der Aktion „Die Winterspiele“ des MDR Thüringen und der Deutschen Fernsehlotterie teil. Darüber informierte am Freitag die Stadt Sonneberg.
Mehrere Mutige haben sich der Disziplin „Schneeball-Zielwerfen“ gestellt. So mussten sie eine drei Meter entfernt auf einem Podest aufgestellte Dosenpyramide mit Wurfbällen restlos abwerfen. Hierfür hatten sie zwei Minuten Zeit, doch schon nach 30 Sekunden wurde die Aufgabe bravourös absolviert. Mit diesem Top-Ergebnis sicherten sie sich den Tagesgewinn. Dieses Geld möchte der Verein nutzen, eine neue Hüpfburg anzuschaffen.
Susanne Traut, Sportjugendkoordinatorin des Kreissportbundes Sonneberg, zeigte sich überglücklich über die Gelegenheit, bei diesen „Winterspielen mitmachen zu dürfen. „Unsere aktuelle Hüpfburg hat schon beeindruckende 35 Jahre auf dem Buckel. Sie ist ein kleiner Flickenteppich, der aber in der Vergangenheit tausenden Kindern ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und jede Menge Spaß gebracht hat. Die kommende Saison würde das gute Stück nicht überstehen. Umso mehr freut uns der heutige Gewinn. Jetzt können wir nicht nur von einer neuen Hüpfburg träumen, sondern auch realistisch die Neuanschaffung ins Auge fassen“, erklärte sie.
Der Bürgermeister der Stadt Sonneberg, Heiko Voigt freut sich mit: „Ich gratuliere dem Kreissportbund zum Gewinn der MDR-Winterspiele und ich freue mich, dass unsere spielbegeisterten kleinen Sonneberger zeitnah das neue Spielgerät erobern können. Wenn die neue Hüpfburg eingeweiht wird, komme ich zum Testen vorbei, dass verspreche ich.“
Eine Hüpfburg für (fast) alle
Der gemeinnützige Kreissportbund Sonneberg, ein eingetragener Verein, ist die Dachorganisation von derzeit 91 Sportvereinen mit nahezu 9000 Mitgliedern. Die Hüpfburg wird nicht nur für Veranstaltungen des Kreissportbundes selbst genutzt. Auch die Mitgliedsvereine, Kitas, Grundschulen, Jugendzentren und regionale Vereine können sie ausleihen.
Der Radiosender MDR Thüringen veranstaltete seine „Winterspiele“ seit dem 19. Januar. Sie gingen am Freitag zu Ende; der Kreissportbund war somit der letzte Teilnehmer. Der Sender wollte gemeinsam mit der Deutschen Fernsehlotterie das wichtige und facettenreiche Engagement von Thüringern sichtbar machen. Teilnahmeberechtigt waren Initiativen, Vereine oder Gemeinschaften, die ihr Wirkungsfeld im Freistaat Thüringen haben. Diese meisterten eine kleine, spaßige Winterdisziplin und wurden mit 2.000 Euro für ihr soziales Vorhaben unterstützt.
Das Preisgeld wurde von der Deutschen Fernsehlotterie zur Verfügung gestellt. Sie feiert heuer ihr 70-jähriges Bestehen. 755.000 Personen konnten sich im Jahr 2025 über einen Gesamtgewinn von mehr als 45 Millionen Euro freuen, 90 von ihnen gewannen mehr als 100.000 Euro, elfmal wurde ein Millionengewinner glücklich.
Mit jedem Loskauf fördern die Mitspieler soziale Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien, Senioren, Menschen mit Behinderung oder schwerer Erkrankung, wohnungslose Menschen, Geflüchtete sowie Initiativen im Quartier.
Allein im Jahr 2025 wurden über 70 Millionen Euro an mehr als 400 karitative Projekte in Deutschland ausgeschüttet. Auf den Freistaat Thüringen entfielen 18 Projekte mit insgesamt rund 2,3 Millionen Euro. Seit 2016 wurden 176 soziale Vorhaben mit 25 Millionen Euro in Thüringen unterstützt. red









