Am 18. und 19. Juli (Samstag und Sonntag) verwandelt sich die Veste Coburg in eine lebendige Bühne für vergangene Zeiten. Die Kunstsammlungen der Veste Coburg laden Besucherinnen und Besucher jeden Alters dazu ein, in zwei prägende Epochen der Burganlage einzutauchen.
Um das Jahr 1500 erlebte die Veste ihre Blütezeit als prachtvolles Bergschloss der sächsischen Kurfürsten. Im 17. Jahrhundert wurde die „Fränkische Krone“ zu einer bedeutenden protestantischen Festung im Dreißigjährigen Krieg.
Bei der „Zeitreise 2026“ schlagen historische Gruppen ihr Quartier auf der Veste auf. Handwerkerinnen und Handwerker, Ritter, Landsknechte und Spielleute geben spannende Einblicke in Alltag, Handwerk und Kriegskunst vergangener Jahrhunderte. Vor Ort entstehen Kleidung, Lederwaren, Kettenhemden, Rüstungen und Waffen nach historischen Vorbildern – authentisch und mit viel Liebe zum Detail gefertigt. Musketier-Drill, Kanonenvorführungen und militärisches Feuerwerk vermitteln eindrucksvoll die Atmosphäre kriegerischer Auseinandersetzungen in vergangenen Zeiten.
Musikantinnen und Musikanten begleiten das Geschehen mit historischen Klängen und schaffen die passende Stimmung. Auch die Innenräume der Veste bieten besondere Erlebnisse: In der Großen Hofstube, der Rüstkammer und der Artillerie-Ausstellung können originale Objekte sowie detailgetreue Rekonstruktionen aus nächster Nähe betrachtet und teilweise sogar ausprobiert werden.
Entdeckungen
Für Kinder und Familien gibt es Mitmachangebote, und im Museum warten spannende Objekte auf ihre Entdeckung, darunter ein echter Harnisch für die Burgmaus!
Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Besucherparkplatz Brandensteinsebene und auf einer zusätzlich ausgewiesenen Fläche zwischen Flugplatz und Tierheim (Achtung: An der Zufahrtsstraße gilt Parkverbot!) Es fährt ein Shuttlebus in kurzen Zeitabständen zur Veste. Anwohnerinnen und Anwohner um Umkreis und unterhalb der Veste werden darauf hingewiesen, dass es an beiden Tagen bei den Artillerievorführungen etwas laut werden kann.
Während ein Besuch der Zeitreise in den Burghöfen ein Erlebnis für die ganze Familie darstellt, weisen die Kunstsammlungen der Veste insbesondere Eltern mit Babys und Kleinkindern darauf hin, den direkten Zuschauerbereich auf der Hohen Bastei und der Bärenbastei zu den Artillerievorführungen vorsorglich zu meiden.
Für Erwachsene und größere Kinder empfiehlt sich das Tragen eines Lärmschutzes. Das Mitführen von Hunden ist nicht gestattet. Eintritt Veranstaltung inklusive Museum/Tag Erwachsene elf Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren und Studierende bis 24 Jahre frei. red









