Die Gynäkologie der Medinos Kliniken Sonneberg ist mit einem breit gefächerten Leistungsspektrum in konservativer und operativer Gynäkologie vertreten – ausgenommen sind große onkoplastische Eingriffe. Das teilen nun die Medinos Kliniken mit. Die Fachabteilung behandele alle gut- und bösartigen Erkrankungen des kleinen Beckens wie auch Senkungs- und Inkontinenzerkrankungen.
Besonders hervorzuheben seien schonende Operationstechniken über die Scheide sowie minimal-invasive Verfahren wie Laparoskopie und Hyterokospie, heißt es in der Mitteilung. Viele Eingriffe würden unter ambulanten Bedingungen angeboten, was Zeit- und Komfortvorteile für die Patientinnen bedeute.
Darüber hinaus werden in der Abteilung alle medizinischen Leistungen mit Ausnahme der Geburt angeboten. Für Geburten, sagt Medinos-Kliniken-Geschäftsführer René Klinger, „empfehlen wir uneingeschränkt alle umliegenden Geburtskliniken. Bei besonderen Risiken in der Schwangerschaft ist das Aufsuchen eines Klinikums mit einem entsprechenden Perinatalzentrum vorzuziehen.
Die nächsten sind hier Coburg, Suhl, Bamberg und Bayreuth.“ Die Gynäkologie am Klinikum Sonneberg bietet aber Schwangerschaftsbetreuung inklusive Hebammensprechstunde und Risikoabklärung an.
Operativ liegt in Sonneberg ein besonderer Schwerpunkt auf urogynäkologischen Eingriffen. Jährlich werden rund 700 Operationen durchgeführt, und etwa 5500 Patientinnen werden im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) betreut.
Die Kliniken verweisen in ihrer Mitteilung auf die enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Betreuung – selbst in der operativen Gynäkologie. Patientinnen können demnach sowohl im MVZ als auch auf der Station behandelt werden. Die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten und anderen Fachabteilungen, wie der Viszeralchirurgie und der Gastroenterologie, gewährleiste eine ganzheitliche und fachübergreifende Versorgung auf höchstem Niveau.
Neu: die Frühsprechstunde
Patientenbedürfnisse hat die Abteilung auch bei ihrer neuen Frühsprechstunde im Blick, die jeden Dienstag von 6.30 bis 10 Uhr stattfindet. Die Frühsprechstunde ermögliche es, Anliegen und Beschwerden bereits zu Beginn des Tages ohne lange Wartezeiten zu klären – ideal für berufstätige Frauen sowie Patientinnen mit akuten oder dringenden Fragen, so die Medino Kliniken in ihrer Pressemitteilung. „Diese Anpassung zeigt unser Engagement, die Versorgung noch patientenfreundlicher und bedarfsorientierter zu gestalten. Neben der Bequemlichkeit bietet die Frühsprechstunde auch die Chance, die Diagnostik und Behandlung frühzeitig zu beginnen und auf die aktuelle Lebenssituation der Patienten flexibel einzugehen“, schreiben die Kliniken.
Beratung für Teenager
Neben Krebsvor- und -nachsorge sowie Diagnostik und Therapie bei Infektionen, Endometriose, Myomen und Inkontinenz biete die Gynäkologie auch individuelle Verhütungsberatung und Familienplanung sowie eine spezielle Teenager-Sprechstunde für junge Frauen an.
„Mit der Wiederetablierung als eigenständige Hauptabteilung und der neuen Frühsprechstunde setzen wir neue Maßstäbe in der ganzheitlichen und patientenorientierten Versorgung. Unser Ziel ist es, Patientinnen modernste medizinische Verfahren mit persönlicher Betreuung zu bieten – nah, flexibel und kompetent“, sagt Dr. Jens Reimann, Leitender Facharzt der Gynäkologie.
Die Medinos Kliniken waren bis Anfang 2024 Teil des Regiomed-Verbunds mit den Kliniken in Coburg, Lichtenfels und Hildburghausen. Nun gehört die Gesellschaft wieder dem Landkreis Sonneberg.






