Forchheim
Aikido, Action und Japan-Feeling
Der Aikido-Kinderlehrang.
Der Aikido-Kinderlehrang. // Hélène Maréchal
Signet des Fränkischen Tags von Hélène Maréchal
Forchheim

Sieben Jugendliche des Aikido-Vereins Forchheim packten ihre Sporttaschen und machten sich gemeinsam mit Jugendleiterin Julia Vilkova und Jugendtrainer Markus Malz auf den Weg nach Taschendorf. Dort trafen sie im Schullandheim auf rund 50 Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Dojos – ein Wochenende voller Bewegung, Kreativität und neuer Freundschaften stand bevor.

Unter dem Motto „Bun bu ichi – der Krieger und die schönen Künste“ hatte Organisator Sikander Wenzel mit seinem Team ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das perfekt auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten war. Bewegung, Wissen und Kreativität gingen dabei Hand in Hand.

Ein Highlight war die Arbeit mit dem Holzschwert (Bokken). In Solo- und Partnerübungen waren Konzentration, Koordination und Teamarbeit gefragt. Ganz nebenbei bekamen die Jugendlichen einen spannenden Einblick in die Welt der japanischen Kampfkunst und erfuhren, wie Disziplin, Selbstvertrauen und Körpergefühl gestärkt werden können.

Bei einem Quiz mit verschiedenen Stationen rund um Japan und Budokunst traten die Teilnehmenden in Gruppen gegeneinander an. Logisches Denken, Teamgeist und Neugier waren gefragt – und sogar japanische Spezialitäten konnten probiert werden.

Natürlich durfte der Spaß nicht fehlen: Ob im Schwimmbad oder beim gemeinsamen Spielabend – die Stimmung war ausgelassen. Am Ende des verlängerten Wochenendes waren sich alle einig: Diese Maßnahme bot nicht nur sportliche Action und neues Wissen, sondern auch echte Gemeinschaft.

Neben vielen neuen Eindrücken entstanden Freundschaften über die eigenen Dojos hinaus. Und die Vorfreude auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr ist schon jetzt groß. Hélène Maréchal, Aikido-Verein Forchheim

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