Die erste größere Veranstaltung der Ebermannstädter Schlesier fand am Freitag, 27. Februar, im Gasthof Schwanenbräu in Ebermannstadt auch mit Neuwahlen statt. Mit dem Lied „Kehr ich einst zur Heimat wieder“ war die Versammlung eröffnet.
Anneliese Woschke begrüßte die 1. Bürgermeisterin Christiane Meyer und Richard Wiegärtner, den 3. Bürgermeister und Stadtrat Wilhelm Kraupner.
Die anstehenden Themen wurden abgewickelt, und so kam es zum Tagesordnungspunkt Neuwahlen. Die bewährte Vorstandschaft wurde einstimmig gewählt und bestätigt. Sie setzt sich wie folgt zusammen:
1. Vorsitzende: Anneliese Woschke, 2. Vorsitzender: Siegfried Fuchs, Schatzmeister: Walter Heesen, Schriftführerin: Christine Stief, Chronistin: Sabine Weilbacher, Beisitzer: Tom Schmitt, Beisitzerin: Diana Striegel, Kassenprüfer: Hartmut Krätzig und Roland Stief.
Bei den Wahlen ergaben sich kleine Änderungen:
Chronistin: Lena Weilbacher stand aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. Seit 2017 führte sie vorbildlich die Chronik des Ortsverbands; dafür ein herzliches Danke.
Als Nachfolgerin stellte sich die bisherige Beisitzerin Sabine Weilbacher zur Wahl, die diese umfangreiche Aufgabe gewissenhaft erledigen wird.
Tom Schmitt, soeben neues Mitglied in der Schlesierfamilie, stellte sich vor und wurde als junger Beisitzer einstimmig in die Vorstandschaft gewählt. Alle Anwesenden gaben durch Applaus ihrer Freude Ausdruck.
Nach den Satzungsvorgaben schloss sich das lang ersehnte Häckerle-Essen an. Auch in diesem Jahr ließen sich Schlesier und Nichtschlesier die wohlschmeckende schlesische Spezialität „Häckerle“ wieder munden.
Ein Dank geht hier an Familie Dotterweich für die Bewirtung, an Reinhard Tischer für die gespendeten Kartoffeln und an die Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen dieser Tradition beitrugen.
Reinhard Tischer, 1939 in Zindel geboren, stellte sein Buch „Der Lagerjunge – 17 Jahre in Baracken“ vor. Nach der Flucht im bäuerlichen Treck (Januar bis März 1945) kam er nach Niederbayern, nahe Straubing. Im Juli 1945 zog er ins Lager Mistelbach bei Bayreuth, wo er bis 1962 lebte. Er besuchte die Volksschule und machte eine Ausbildung als Polsterer.
Reinhard Tischer ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und lebt heute in Streitberg in der Fränkischen Schweiz.
Ein reger Austausch kam im anschließenden gemütlichen Beisammensein nicht zu kurz. Mit dem Dank an alle Anwesenden und der Bitte auf weiterhin gute Arbeit in der Vorstandschaft beschloss die alte und neue Vorsitzende Anneliese Woschke die gesellige Veranstaltung.
Anneliese Woschke
Es ging uns immer darum, die hausärztliche Versorgung in Fuchsstadt zu sichern.“









