Eisenbahn
Mit Volldampf durch die Fränkische Schweiz
Ab 1. Mai sind die Züge der Museumsbahn wieder an allen Sonn- und Feiertagen bis Ende Oktober unterwegs. An insgesamt 16 Tagen wird dabei die Dampflok 64 491 eingesetzt.
Ab 1. Mai sind die Züge der Museumsbahn wieder an allen Sonn- und Feiertagen bis Ende Oktober unterwegs. An insgesamt 16 Tagen wird dabei die Dampflok 64 491 eingesetzt. // Florian Fraaß
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Ebermannstadt

Zum 1. Mai startet der Verein Dampfbahn Fränkische Schweiz (DFS) auf seiner 16 Kilometer langen denkmalgeschützten Museumsbahn Ebermannstadt – Behringersmühle in die Saison. Die historischen Züge verkehren nach festem Fahrplan an allen Sonn- und Feiertagen von Anfang Mai bis Ende Oktober: ab Ebermannstadt um 10 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr; ab Behringersmühle jeweils eine Stunde später.

In Behringersmühle wird an allen Betriebstagen ein Shuttlebus-Service zum Fränkische-Schweiz-Museum in Tüchersfeld angeboten. So haben die Fahrgäste die Möglichkeit, die historische Zugfahrt mit einem Besuch des Museums zu verbinden, und erreichen die Bahn in Behringersmühle dann auch wieder zur Rückfahrt um 15 oder 17 Uhr.

Im Fahrplan der DFS ist ausgewiesen, an welchen Tagen ein Dampfross vorgespannt wird und an welchen Tagen eine historische Diesellok die Züge zieht. Fahrkarten können sowohl online unter dampfbahn.net als auch klassisch vor Ort gekauft werden.

Im Mai werden die Museumszüge an fünf Betriebstagen dampfbespannt: am 1. und 3. Mai, am 17. Mai sowie zu Pfingsten am 24. und 25. Mai. Reichlich Gelegenheit, um die Dampflok 64 491, Spitzname „Bubikopf“, zu erleben. Eine solche Maschine hatte 1930 den Eröffnungszug nach Behringersmühle gebracht.

Beliebt sind laut DFS auch die Genussfahrten, die an zehn der Betriebstage, beginnend mit einer fränkischen Bierfahrt am 10. Mai, angeboten werden. Es sind auch Wein- und Gin-Verkostungen im Repertoire. Sie finden jeweils in Verbindung mit einer Fahrt mit der Museumsbahn in der historischen Wartehalle des denkmalgeschützten Endbahnhofs Behringersmühle statt.

In der Winterpause haben die ehrenamtlichen Aktiven des Vereins den Kessel des Dampfrosses auf Vordermann gebracht: Dazu wurden sämtliche 32 Überhitzerelemente – eine Spezialität von Heißdampf-Lokomotiven – erneuert.

Nach fast fünf Jahren und einer aufwendigen Hauptuntersuchung kehrt eine weitere Lok in den Museumsbahndienst zurück: die 1940 gebaute V 36 123. Auch sie ist typisch für die Wiesenttalbahn. Denn in den 1950er Jahren waren solche Diesellokomotiven hier planmäßig im Einsatz.

Und nicht zuletzt haben die Museumsbahner umfangreiche Gleisbauarbeiten rund um Behringersmühle durchgeführt, auch mit Unterstützung des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege. Wer Teil des ehrenamtlichen Teams werden möchte, ist samstags ab 10 Uhr im Ebermannstadter Betriebshof der Museumsbahn stets willkommen. red

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