Dormitz
Nach Notfall zwei neue Defibrillatoren für Dormitz
Edwin Schmitt (l.) und Stefan Kammermayer (r.) haben dafür gesorgt, dass es in Dormitz zwei weitere Defibrillatoren gibt. Roland Hier vom Rettungsdienst gab die Instruktionen.
Edwin Schmitt (l.) und Stefan Kammermayer (r.) haben dafür gesorgt, dass es in Dormitz zwei weitere Defibrillatoren gibt. Roland Hier vom Rettungsdienst gab die Instruktionen. // Edwin Schmitt
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Dormitz

Im September letzten Jahres hatte ein Dormitzer Mitbürger auf der Kirchweih in Stöckach einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Durch die schnelle Hilfe mehrerer Kirchweihbesucher und mittels eines Defibrillators, der direkt hinter dem Festzelt am Sportheim angebracht war, konnte der Notfallpatient noch vor dem Eintreffen vom Notarzt und dem Rettungswagenteam wiederbelebt werden.

Der Patient erfreut sich jetzt wieder bester Gesundheit und fühlt sich „besser als vor dem Stillstand“ (O-Ton des Patienten). Da auch der Dormitzer Bürger Edwin Schmitt direkt den Einsatz und die schnelle Wirkung mitverfolgt hatte, entstand der Gedanke, dass man auch in Dormitz etwas verbessern müsste.

Der einzige öffentlich zugängliche Defi für den Ort war bisher nur am Feuerwehrhaus. „Das war zu wenig für die Ortschaft“, so Edwin Schmitt. So sei eine Spendeninitiative für zwei Defis entstanden: einer an der Hauptstraße am Gasthaus „Zum Grünen Baum“, der andere in der Breslauer Straße. Beide Geräte wurden durch die beiden Initiatoren angeschafft. Auch der Unterhalt für Wartung und Inspektion wird durch die beiden Familien gewährleistet.

Um möglichst viele Mitbürger für die richtige Bedienung dieser Geräte einzuweisen, wurde eine Informationsveranstaltung im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ abgehalten. Die Resonanz aus der Bevölkerung war sehr groß. Der Saal war voll. Es kamen knapp 100 Bürgerinnen und Bürger aus Dormitz und der Umgebung, um die Arbeitsweise und Bedienung durch einen Instruktor aus dem Rettungsdienst zu verfolgen.

„Seit diesem medizinischen Notfall gehe ich mit offenen Augen durch unsere Gemeinden, wo der nächste Defi stationiert ist. Denn er kann Leben retten, wenn die Ersthelfer keine Scheu vor diesem Gerät haben“, erklärt Edwin Schmitt. red

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