Der Landschaftspflegeverband (LPV) Forchheim und die Untere Naturschutzbehörde im Landratsamt Forchheim blicken auf zwei erfolgreiche Pflanzkurse im Herbst 2025 zurück.
Unter der Anleitung von Streuobstberaterin Frauke Gabriel und Kathrin Hösch vom LPV Forchheim erlernten über 40 engagierte Bürgerinnen und Bürger in Kirchehrenbach und Hallerndorf die fachgerechte Pflanzung junger Hochstamm-Streuobstbäume.
Im Mittelpunkt der Kurse standen laut Pressemitteilung des Vereins LPV praktische Fertigkeiten: von der richtigen Anbindung und der Wahl eines geeigneten Verbiss- und Sonnenschutzes über die optimale Pflanztiefe bis hin zum essenziellen Pflanzschnitt. Dieser bildet demnach das stabile Gerüst für die kommenden Jahrzehnte und entscheidet maßgeblich über die Entwicklung und Vitalität der Bäume. Die Teilnehmer konnten alle Schritte direkt an einem bereitgestellten Streuobstbaum selbst durchführen und erhielten Tipps für die Pflege in den ersten Jahren. Darüber hinaus informierten die Kursleiterinnen über aktuelle Fördermöglichkeiten im Bereich Streuobst.
Förderung ist möglich
Wer für das Jahr 2026 eine Förderung für einen Streuobstschnitt oder die Pflanzung von Hochstamm-Streuobstbäumen beantragen möchte, kann sich bis spätestens 18. Februar per E-Mail an kathrin.hoesch@lra-fo.de wenden. Aktuelle Termine und Informationen finden sich außerdem auf der Webseite lpv-fo.de
Die große Resonanz habe gezeigt, wie wichtig vielen Menschen der Erhalt und die Pflege unserer traditionellen Streuobstlandschaften sei. Mit ihrem Einsatz leisteten die Teilnehmer den Angaben zufolge einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz und zur Biodiversität im Landkreis Forchheim. red









