Der Musik- und Spielmannszug Forchheim ist eine Institution der Stadt Forchheim und im Landkreis. Gegründet wurde er 1952. Im Laufe seines Bestehens gab er viele Konzerte in Forchheim, in Bayern, aber auch in Europa. Nun lud er zum Wein- und Bierfest ein.
Für zünftige Musik sorgte die Blasmusik-Besetzung des Spielmannszugs. Ralf Schuberth, Zweiter Vorsitzender und auch verantwortlich für die musikalische Leitung, erklärt : „Wir haben auch eine Aufstellung mit Spielmannszug-Besetzung. Diese wird vor allem für Festzüge verwendet. Nebenbei läuft sehr viel Ausbildung bei uns. Wir haben auch ein Nachwuchsorchester mit 25 Schülern. Sie erlernen das Spielen in einer Gruppe und wechseln dann hoffentlich in die große Mannschaft.“
Er fügte hinzu: „Wir bilden aber auch Schüler einzeln auf ihren Instrumenten aus.“ Ge probt wird im Kolpingheim. Das ist vor zwei Jahren renoviert worden. „Wir haben das Glück, dass wir am Freitag komplett das ganze Heim nutzen können. Wir haben auch einen eigenen Notenbereich bekommen, wo wir unsere Noten lagern können. Durch modernste Ausstattungen können wir dort auch Schulungen durchführen“, berichte t Schubert.
Er weist darauf hin, dass gerne Interessenten aufgenommen werden, die an der Musik interessiert sind und bereits ein Instrument spielen können oder lernen wollen.
Der Ort des Bier- und Weinfestes war der Pfarrgarten von Sankt Martin. Der Eingang zum Garten liegt im Krottental. Für einen nicht Eingeweihten schwierig zu finden, zumal der Eingang eher einem Zugang zu einer Garage ähnelt. Ein 88-jähriger Einheimischer aus Buckenhofen meinte, dass er von diesem Garten bisher nichts gewusst habe und das erste Mal hier sei.
Die Besucher betraten eine Fläche, auf der Tische und Bänke aufgestellt waren und die große Bäume beschatteten. In der Mitte saßen auf einem Podest die Mitglieder der Blasmusik-Besetzung des Spielmannszugs. Übrigens bestand die sogenannte kleine Besetzung aus circa zwanzig Musikanten, war also gar nicht so klein. Eintreten durfte Klein und Groß, nur die Sonne hatte keinen Zutritt. Dafür sorgten eine Sandsteinmauer und die umliegenden Gebäude. So blieb es trotz der Hitze angenehm kühl.
Der Pfarrgarten selbst besteht aus zwei Flächen. Durch ein Tor kommt man in ein zweites Grundstück, hier befand sich die Ausgabe für Essen und Trinken. Auch dieser Platz war mit Bänken und Tischen bestückt, so dass genügend Sitzmöglichkeiten für viele Gäste vorhanden waren. Es gab Weine und Biere, antialkoholische Getränke, Pizza und Snacks. Dieses Angebot wurde von den zahlreichen Gästen dankend angenommen. Die Stimmung war gut, nicht zuletzt wegen der gelungenen musikalischen Einlagen der Blasmusikkapelle.









