Bürgermeisterkandidatin
Ulrike Götz will „Stillstand“ in der Gemeinde Leutenbach beenden
Ulrike Götz ist Bürgermeisterkandidatin für die Gemeinde Leutenbach.
Ulrike Götz ist Bürgermeisterkandidatin für die Gemeinde Leutenbach. // Katrin Hofmann
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Leutenbach

Mit laut Pressemitteilung klaren Worten und einem entschlossenen Kurs richten sich die Kandidatinnen und Kandidaten des CSU-Ortsverbands Leutenbach-Mittelehrenbach an die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Leutenbach: Zentrale Zukunftsthemen dürften nicht länger aufgeschoben werden.

„Stillstand darf kein Dauerzustand sein“, betont Bürgermeisterkandidatin Ulrike Götz, „wir müssen jetzt handeln – entschlossen, strukturiert und mit klarem Blick auf das Machbare.“ Im Mittelpunkt stehe eine verantwortungsvolle und zugleich aktive Gemeindepolitik. Förderprogramme von Bund und Land müssten konsequent genutzt werden.

„Es reicht nicht, auf Chancen zu warten – wir müssen gezielt Zuschüsse und Förderungen beantragen und abrufen“, meint Götz. Voraussetzung dafür sei ein Gemeinderat, der entschlossen handele, eine Verwaltung, die Projekte strategisch vorbereite, und eine Bürgermeisterin, die Beschlüsse konsequent vollziehe. Ein zentrales Anliegen ist demnach die „sinnvolle Nutzung gemeindlicher Gebäude“. Diese müssten endlich dem von der Bevölkerung gewünschten Zweck zugeführt werden.

„Wir brauchen Orte, die leben – keine Leerstände und keine Konzepte in der Schublade“, heißt es aus dem CSU-Team. Dabei gelte stets: Prioritäten klar definieren und die Kosten im Blick behalten. Solide Haushaltsführung und zukunftsorientierte Investitionen seien kein Widerspruch, sondern gehörten zusammen.

Senioren und Jugend

Besonderes Gewicht lege Götz auf den sozialen Zusammenhalt. Die Seniorenarbeit solle deutlich gestärkt werden – unter anderem durch die Einrichtung eines gemeindlichen Seniorenbeirats. Gleichzeitig werde die Jugendarbeit als enorm wichtiger Baustein für die Zukunft der Gemeinde gesehen. „Wir müssen Räume schaffen, in denen sich junge Menschen wohlfühlen – damit sie bleiben und ihre Zukunft hier sehen“, betont die gemeindliche Jugendbeauftragte Götz.

Tourismus weiterentwickeln

Darüber hinaus solle der Tourismus gezielt gestärkt werden. Attraktive Plätze, gepflegte Ortskerne und lebendige Treffpunkte sollen dafür sorgen, dass Gäste sich willkommen fühlen und gerne wiederkommen.

Auch infrastrukturell bestehe Handlungsbedarf. Der Straßen- und Wegebau müsse auf Grundlage der seit Jahren vorliegenden Beurteilungen systematisch angegangen werden. Zentrale Plätze in allen Ortsteilen sollten aufgewertet werden, um Aufenthaltsqualität zu schaffen und das Ortsbild nachhaltig zu verbessern.

Ein weiterer Schwerpunkt ist den Angaben zufolge die Stärkung der Vereine. Vereinsförderung sei kein „freiwilliger Luxus, sondern Investition in das gesellschaftliche Leben“. Gleichzeitig müsse die Gemeinde bürokratische Hürden abbauen und einfache, naheliegende Lösungen ermöglichen.

Die Kommunikation

Ein weiteres wichtiges Anliegen sei für Ulrike Götz eine transparente Kommunikation innerhalb der Gemeinde. Es sei wichtig, die Bürgerinnen und Bürger bei wichtigen anstehenden Entscheidungen einzubeziehen und Meinungen aktiv abzufragen. Für sie sei das – auch durch ihre berufliche Erfahrung als Verwaltungsfachangestellte – eine Selbstverständlichkeit aus der täglichen Praxis. red

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