Gesellschaft
VR-Bank ruft eigene Stiftung mit einer Million Euro ins Leben 
Bei der Stiftungsgründung (v. l.): Joachim Hausner, Wolfgang Holler, Gregor Scheller und Günter Schuster.
Bei der Stiftungsgründung (v. l.): Joachim Hausner, Wolfgang Holler, Gregor Scheller und Günter Schuster. // VR-Bank Bamberg-Forchheim
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Forchheim

Die VR-Bank Bamberg-Forchheim setzt laut Pressemitteilung ein deutliches Zeichen für gesellschaftliches Engagement: Mit der Gründung der VR-Bank-Stiftung Bamberg-Forchheim fördere die Bank künftig gezielt Projekte in den Bereichen Bildung, Jugend- und Seniorenhilfe, Sport, Wissenschaft, Umwelt- und Klimaschutz sowie bürgerliches Engagement.

Die VR-Bank Bamberg-Forchheim stattet die Stiftung zunächst mit einem Startkapital von 500.000 Euro aus. Die Bank habe sich darüber hinaus verpflichtet, bis Ende 2027 das Grundstockvermögen der Stiftung auf eine Million Euro zu erhöhen.

Für ihren Start gewähre die Bank der Stiftung ein zusätzliches Verbrauchsvermögen, um unabhängig von Kapitalerträgen auch schon im ersten Jahr ihrem Förderauftrag entsprechend nachzukommen. Die Stiftung möchte demnach in einem breiten sozialen Spektrum wirken und gemeinnützige Zwecke in der gesamten Region fördern. Dabei spielten genossenschaftliche Werte eine entscheidende Rolle.

Die VR-Bank fördere bereits seit einigen Jahren mit einem Budget von etwa einer halben Millionen Euro direkt gemeinnützige Projekte. Mit der Gründung der Stiftung weite die Bank ihr soziales Engagement bedeutend aus. „Als wirtschaftlich starkes und regional bedeutendes Unternehmen tragen wir Verantwortung, die über unser Kerngeschäft hinausgeht. Mit der Gründung unserer Stiftung bringen wir zum Ausdruck, dass nachhaltiger Erfolg und gesellschaftliches Engagement für uns untrennbar zusammengehören“, sagt Joachim Hausner, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Bamberg-Forchheim und künftiger Stiftungsratsvorsitzender.

Zustiftungen sind möglich

Darüber hinaus ermögliche es die Stiftung, Bürgern aus der Region über Zustiftungen in einem strukturierten institutionellen Umfeld ebenfalls Gutes zu tun. Die Bank begleite diese Zustifter dabei als Partner mit entsprechender Erfahrung und Beratungskompetenz. Die Bank habe dabei bereits Erfahrung.

Als weitere Mitglieder des Stiftungsrats konnten den Angaben zufolge erfahrene Persönlichkeiten mit starkem genossenschaftlichem Bezug gewonnen werden, die bedeutende Funktionen in den fusionierten Vorgängerinstituten innehatten. Mit Wolfgang Holler und Gregor Scheller sind zwei ehemalige Vorstandsvorsitzende der Volksbank Forchheim und der Vereinigten Raiffeisenbanken in der Region Gräfenberg und Eckental im Amt. Mit Günter Schuster vertritt der erst kürzlich ausgeschiedene Aufsichtsratsvorsitzende der VR-Bank die Region Bamberg im Gremium. Als prägende Figuren der Althäuser verfügen die Mitglieder demnach über langjährige Erfahrung, ein starkes Netzwerk und ein gutes Gespür. red

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