Bilanz
Wasserwacht Ebermannstadt hatte arbeitsreiches Jahr
Die Wasserwacht übt mit der Feuerwehr Kirchehrenbach den Fall „Pkw im Wasser“.
Die Wasserwacht übt mit der Feuerwehr Kirchehrenbach den Fall „Pkw im Wasser“. // Philipp Nützel
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Ebermannstadt

Ein Jahr, geprägt vom Anbau an die Einsatzgarage, verlangte den Ehrenamtlichen der Wasserwacht Ebermannstadt alles ab. Über 2000 Arbeitsstunden leisteten die 65 Helfer hierfür.

Der Anbau war nötig aufgrund der Anschaffung eines neuen Geräteanhängers Wasserrettung – finanziert durch den Landkreis –, ein Anhänger, der die Einsatzfähigkeit enorm verbessert. Er ist ausgestattet mit einem Motorrettungsboot, einem Raft, Tauchausrüstung, Scheinwerfern und etlichem Material zur Wasserrettung.

Nicht nur diese beiden Projekte forderten die Einsatzkräfte der Hilfsorganisation, bei unzähligen Ausbildungen und Lehrgängen konnten sie ihr Wissen auffrischen und erweitern. So wurden 2023 unter anderem vier Mitglieder Bootsführer, drei Ausbilder Rettungsschwimmen, eine Wasserretterin, eine Erste-Hilfe-Ausbilderin, drei Sanitäter. Es ist Ausbildung für den Ernstfall, der auch zweimal im abgelaufenen Jahr passierte: Das eine Mal ging es in den frühen Morgenstunden zur Leichenbergung nach Forchheim an den Kanal, das zweite Mal zur Vermisstensuche ebenfalls am Kanal.

Die Verhinderung des Ertrinkungstodes beginnt allerdings schon viel früher, fünf Anfängerschwimmkurse mit 87 Teilnehmern fanden statt, 105 Seepferdchen konnten bei den Kursen und während des Wachdienstes im Freibad „Ebsermare“ ausgestellt werden. Über 1000 Stunden unterstützten die Rettungsschwimmer die Schwimmmeister bei der Beckenaufsicht und leisteten 32-mal Erste Hilfe, darunter auch eine Lebensrettung.

Erste Hilfe wurde auch bei Sanitätsdiensten am Annafest, beim Marathon und bei „Rock im Park“ geleistet sowie Wachdienst am Weißenstadter See.

Aktuell umfasst die Ebermannstadter Wasserwacht 411 Mitglieder, darunter 160 unter 18 Jahren. Die Hilfsorganisation hat 34 Einsatzkräfte, darunter zwei Einsatzleiter Wasserrettung, vier SEG-Führer, sieben Rettungstaucher, 15 Bootsführer, 27 Wasserretter, vier Fließwasserretter, einen Luftretter, vier PSNV-Kräfte (Psychosoziale Notfallversorgung) sowie etliche eigene Ausbilder für die Bereiche Schwimmen, Rettungsschwimmen, Erste Hilfe, Wasserretter, Sanitätskurs. red

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