Im „Kaiser“ steigt am Samstag, 18. April, das Countryside Calling-Festival. Einlass ist ab 17 Uhr, Beginn um 18 Uhr mit vier renommierten Bands, wie der Veranstalter in einer Mitteilung schreibt.
Auf der Bühne stehen Boney & The Shakers (Female Fronted Rockabilly/Rock’n’Roll aus Köln) von 18 bis 18.45 Uhr, The Offenders (Ska Rockers aus Berlin) von 19.15 bis 20.15 Uhr, Normahl (deutsche Punk-Legende aus Winnenden) von 20.45 bis 22 Uhr und als Top Act Buster Shuffle (Ska aus London) von 22.30 bis 23.45 Uhr.
Boney & the Shakers
Angeführt von der charismatischen Frontfrau und Stand-Up-Drummerin Boney Shaker, deren kraftvolle Stimme das Publikum mitreißt, wird die Band durch Musiker ergänzt, die in der Rock-Szene keine Unbekannten sind: Gitarrist Maksim (Jancee Pornick Casino, Minestompers) und Kontrabassist Puck (Frantic Flintstones, The Offenders) bringen ihre Erfahrung und Bühnenpräsenz ein. Seit Sommer 2017 ist die Band auf Bühnen in ganz Deutschland und inzwischen auch international unterwegs. Die Shakers versprühen ihre Leidenschaft und Offenheit für Rock’n’Roll mit einem treibenden Sound, der direkt ins Herz und in die Beine geht. Getreu ihrem Motto „Shake Baby Shake“ garantieren sie bei jedem Auftritt eine unvergessliche Party!
The Offenders
Anlässlich des 20. Jubiläums veröffentlichte die Band im Februar 2025 ihr zehntes Album mit dem Titel „Storm over the Mainland“. Der Sound vereint erneut verschiedenste musikalische Einflüsse, welche die Band in den letzten Jahren geprägt haben: Dazu gehören die unverwechselbare Mischung aus treibenden Offbeats sowie der rauher gewordene Punkrock, der mittlerweile tonangebend für die Band geworden ist, als auch die inzwischen fest zum Ensemble gehörende Mandoline etwa im Song „Off My Chest“. Die Songs sind eine direkte Ansage an Herz und Hirn, sowie ein gehöriger Tritt in den Hintern.
Es ist eine einzigartige Mischung musikalischer und thematischer Stile – Party einerseits, aber auch stets Engagement und eine eindeutige Haltung andererseits: Seit ihrer Gründung unterstützen The Offenders antifaschistische und antirassistische Jugendclubs, Kundgebungen, Hausprojekte und Fußballgruppen in ganz Europa und darüber hinaus.
Die Offenders wurden 2005 in Cosenza (Italien) gegründet und zogen Ende 2008 nach Berlin. Zu ihren bekanntesten Hits gehören: „Hooligan Reggae“ (ein Dancefloor-Klassiker aus ihrem ersten Album) und „Marchez“ (der rebellische Sound aus Class of Nations – mit derzeit über 1,6 Millionen Streams auf Spotify). Die Offenders haben unzählige Touren durch Europa gemacht, darüber hinaus durch Russland, China und zuletzt Mexiko.
Normahl
„Punk ist keine Religion. Punk ist seinen eigenen Weg zu gehen.“ An ihren Songtext halten sich die Jungs von Normahl, einer der dienstältesten Punkbands im Land, nun schon seit über 40 Jahren: Laut, schnell, angriffslustig, energiegeladen bringen sie ihre Songs auf die Bühne. Fast wie im letzten Jahrtausend, als sie im alten Bedford Blitz durch Deutschland tourten, für schmale Gage mit Gratisübernachtung in besetzten Häusern die einschlägigen Klubs von Zürich bis Hamburg zum Kollabieren brachten.
Fast – den Sound haben sie perfektioniert, mit Normahl steht heute eine echte Rockband auf der Bühne, die jeden Song sauber auf den Punkt bringt. Sänger Lars Besa schöpft dabei aus einem Riesenrepertoire und hüpft dabei mühelos zwei Stunden vor dem Mikro. Gitarrist Mick Scheuerle lässt seine reichhaltigen Riffs makellos aus den Fingern perlen, Drummer Raimund Skobowsky, gerne barfuß und in kurzen Hosen, ist mit den Trommelstöcken um keine Finesse verlegen und sorgt durchgehend für zwingenden Rhythmus, und der jüngste Neuzugang am Bass, Christian Polzer, lässt seine Saiten schwingen.
Buster Shuffle
Piano-Punk aus dem Londoner East End: Mit klaviergetriebenen Punk-Hymnen und dem festen Vorsatz, jede Bühne in eine Party zu verwandeln, haben sich Buster Shuffle in den letzten Jahren szeneübergreifend etabliert. Schon das Debüt „Our Night Out“ (2010) brachte den rauen Sound Londons auf den Punk(t): Kneipennächte, Bustouren, Katerromantik. Uncut vergab vier Sterne, Guardian und Mirror zogen den Hut. Buster Shuffle haben zwischen Ska-Puristen, Punks und Rock-Fans ihre Heimat gefunden.
Es folgte auch der Durchbruch auf Europas Bühnen. Ob in kleinen Pariser Clubs oder auf großen deutschen Festivals. Auf Tour teilten sie sich die Bühne mit Flogging Molly, Mad Caddies, Less Than Jake, Me First and the Gimme Gimmes oder The Interrupters. In den USA erspielten sich Buster Shuffle das Punk Rock Bowling in Las Vegas ebenso wie eine Tour mit den Mighty Mighty Bosstones.
Heute gehören Buster Shuffle zu den spannendsten Punk-Acts Europas: mitreißend, melodisch, kompromisslos. red












