Weihnachtsmarkt
Niedrigere Gebühren für Musik
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LKR Haßberge

Gute Nachrichten für die Weihnachts- und Christkindlmärkte in der Region. Erstmals gelten in diesem Jahr für die Musik zwischen den Ständen neue, deutlich günstigere Gema-Tarife. Darauf weist die SPD-Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar in einer Pressemitteilung hin. „Kein Weihnachtsmarkt muss mehr ein Ort der Stille sein“, freut sich Sabine Dittmar. Bisher hatten viele Veranstalter, aufgrund der hohen Zahlungen an die Gema, genau überlegt, ob sie für musikalische Untermalung sorgen.

Mit dem neuen Tarif werden die Gebühren um 35 Prozent gesenkt. „Das ist ein toller Erfolg. Wir unterstützen Kommunen, Vereine und die vielen Ehrenamtlichen“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete mit Blick auf die großen, aber auch und vor allem auf die vielen kleinen Weihnachtsmärkte, die in der Region in den kommenden Wochen stattfinden und sicher wieder viele Besucher:innen anlocken werden. Gerade für die kleinen Veranstaltungen in den Dörfern bringe die Regelung Planungssicherheit und eine deutliche finanzielle Entlastung, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Weihnachtsmärkte ohne Musik sind für mich eigentlich nicht vorstellbar“, sagt Sabine Dittmar. Diese ganz besondere Atmosphäre müsse erhalten werden und dabei bezahlbar bleiben. „Die oftmals sehr liebevoll gestalteten Märkte sind ein Ort der Begegnung und wichtig für die Dorfgemeinschaft.“

Mit dem neuen Tarif werde ein Auftrag aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt. Es gebe nun endlich ein praxistaugliches Gema-Modell für nicht-kommerzielle Veranstaltungen. Zwar müsse die kreative Leistung der Urheber natürlich gerecht entlohnt werden, aber die Vergütung für die Musiknutzung auf Weihnachtsmärkten müsse auch die Besonderheiten des Weihnachtsmarktes als Kulturgut in Betracht ziehen. Die zwischen den beteiligten Akteuren vereinbarte vierjährige Evaluationsphase ist dafür ein guter Kompromiss. red

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