Nachruf
Trauer um Pater Reinhold Schmitt
 // Markus HauckReinhold Schmitt † Pater
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Haßfurt

Im Alter von 93 Jahren ist am Donnerstag, 22. Januar, Pater Reinhold Schmitt von der Kongregation der Oblaten des heiligen Franz von Sales in Pleystein gestorben. Er war lange Jahre Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Kilian, Haßfurt“. Schmitt wurde 1932 in Maidbronn (Landkreis Würzburg) geboren.

Ab 1947 absolvierte er eine Lehre als Bildhauer und Stuckateur in Würzburg und arbeitete mehrere Jahre in diesem Beruf. Nach dem Abitur am Gymnasium für Spätberufene in Fockenfeld studierte er Theologie in Eichstätt und trat dem Orden der Oblaten des heiligen Franz von Sales bei. Am 29. Juni 1968 wurde Schmitt in Eichstätt zum Priester geweiht. Danach war er Kaplan in Linz-Pöstlingberg und ab 1970 in Haßfurt.

Dort gab er auch Religionsunterricht und wirkte als Jugend- und Krankenseelsorger. Von Dezember 1976 bis 1987 war er Seelsorger in der Pfarrei Unterhohenried und Jugendbetreuer im Haßfurter Salesianum. 1987 übernahm Schmitt als Pfarrer die Pfarrei Sankt Kilian in Haßfurt und wirkte weiterhin als Krankenhausseelsorger.

Von 1989 bis 1997 war Schmitt auch stellvertretender Dekan für das Dekanat Haßfurt und von 1997 bis 2000 Dekan. 1989 übernahm er auch die Aufgabe des Caritaspfarrers für das Dekanat Haßfurt. 2002 wurde er zusätzlich Pfarrer von Augsfeld, Königsberg, Prappach und Unterhohenried.

Zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 2007 ernannte die Stadt Haßfurt Schmitt für sein verdienstvolles Wirken zum Ehrenbürger. 2008 wurde er Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Sankt Kilian, Haßfurt“, zu der die Pfarreien Haßfurt, Augsfeld, Königsberg, Prappach und Unterhohenried gehören.

Mit Wirkung vom 31. August 2008 wurde er dann altersbedingt von dieser Aufgabe entpflichtet.

Seinen Ruhestand verbrachte Schmitt im bayerischen Pleystein, wo er zunächst als Pfarrvikar tätig war. 2011 erhielt Schmitt die Bayerische Denkmalschutzmedaille für sein Engagement bei der Renovierung verschiedener Kirchen und Kapellen. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er auf dem dortigen Kreuzberg.

Am Donnerstag, 5. Februar, wird der Verstorbene um 11 Uhr auf dem Ordensfriedhof im Rosental in Eichstätt beigesetzt. Im Anschluss wird für ihn in der Kapelle des Eichstätter Salesianums das Requiem gefeiert. red

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