Erlangen
32.000 Euro für medizinische Forschung
Bei der Scheckübergabe: Klaus J. Teichmann (Stiftungsrat Manfred-Roth-Stiftung), Wilhelm Polster (Vorstand Manfred-Roth-Stiftung), Stephan Achenbach (Vorstandsvorsitzender Forschungsstiftung Medizin) und Felix B. Engel (Leiter der AG Experimentell...
Bei der Scheckübergabe: Klaus J. Teichmann (Stiftungsrat Manfred-Roth-Stiftung), Wilhelm Polster (Vorstand Manfred-Roth-Stiftung), Stephan Achenbach (Vorstandsvorsitzender Forschungsstiftung Medizin) und Felix B. Engel (Leiter der AG Experimentelle Nieren- und Herzkreislaufforschung/Nephropathologie, Leiter der AG molekulare Kardiologie/Medizinische Klinik 2 – Kardiologie und Angiologie). // Kerstin Bönisch/Uniklinikum Erlangen
Signet des Fränkischen Tags von Luise Laufer
Erlangen

Mit einer großzügigen Spende in Höhe von 32.000 Euro ermöglicht die Manfred-Roth-Stiftung der Nephropathologischen Abteilung des Uniklinikums Erlangen die Anschaffung eines Hochleistungs-Forschungsmikroskops. Das neue Arbeitsgerät soll das Team um Professor Felix B. Engel dabei unterstützen, vielversprechende Forschungsprojekte voranzubringen.

Zu den zukunftsweisenden Themenfeldern gehören der 3-D-Druck von Herzgewebe, die experimentelle Forschung an Zebrafischmodellen sowie die pathophysiologischen Grundlagen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS) und Long Covid. Gerade in diesen Bereichen ist eine exakte mikroskopische Analyse von Gewebe- und Zellstrukturen entscheidend, um Krankheitsmechanismen besser zu verstehen und neue therapeutische Ansätze entwickeln zu können.

Die Spende wird durch das Matching-Funds-Programm der Forschungsstiftung Medizin am Uniklinikum Erlangen auf insgesamt 40.240 Euro aufgestockt.

Das neue Mikroskop ermöglicht hochauflösende und mehrdimensionale Bildanalysen, präzise Fluoreszenzaufnahmen, Automatisierungen und die Darstellung komplexer biologischer Strukturen in hoher Qualität. „Wir sind sehr dankbar für die Förderung durch die Manfred-Roth-Stiftung, die unsere methodischen Möglichkeiten in der Forschung deutlich erweitert“, betont Professor Engel, „das eröffnet neue Möglichkeiten in der Bildgebung sowie der Analyse und wird unsere Forschung nachhaltig stärken und den Erkenntnisgewinn in wichtigen Krankheitsfeldern beschleunigen.“

Die gemeinnützige Manfred-Roth-Stiftung unterstützt neben sozialen, kulturellen und bildungsfördernden Projekten auch die wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Medizin.

Die nach dem 2010 verstorbenen Unternehmer und Gründer der Handelskette Norma benannte Stiftung folgt damit den Vorgaben Manfred Roths, der schon zu Lebzeiten Projekte für das Gemeinwohl großzügig förderte.

Luise Laufer, Uniklinikum Erlangen

Es ging uns immer darum, die hausärztliche Versorgung in Fuchsstadt zu sichern.

Christina Holleber–Sobtzick Hausärztin

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