dreikönig
Die Sternsinger ziehen von Haus zu Haus und bringen den Menschen den Segen
In Krippenszenen wie hier in der Stadtpfarrkirche findet man sehr oft auch Figuren der Drei Könige. In den kommenden Tagen kommen sie leibhaftig als Sternsinger in Häuser und Wohnungen.
In Krippenszenen wie hier in der Stadtpfarrkirche findet man sehr oft auch Figuren der Drei Könige. In den kommenden Tagen kommen sie leibhaftig als Sternsinger in Häuser und Wohnungen. // Archiv
Höchstadt a. d. Aisch

Am heutigen Samstag wird Stadtpfarrer Kilian Kemmer um 12.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche die Sternsinger zu ihrer Mission aussenden. Die Kinder und Jugendlichen sind heuer in 27 Gruppen an zwei Nachmittagen unterwegs und bemühen sich alle Häuser und Wohnungen zu erreichen.

Die Gruppen der St.-Georgspfarrei können sich ausweisen, um mögliche Trittbrettfahrer zu entlarven. Am Samstagnachmittag werden die Sternsingergruppen ab 13 Uhr an den Haustüren in ganz Höchstadt Süd klingeln. Auch in Höchstadts gesamter Innenstadt sind die Kinder unterwegs. Ebenso in den Ortsteilen Nackendorf, Lappach und Mailach .

Dann bitten die Sternsinger, den Neujahrssegen bringen zu dürfen, werden diesen gegebenenfalls an den Türstock anschreiben oder ankleben und sie werden um eine Spende bitten.

Am Sonntag, 4. Januar, ab 12.30 Uhr werden die Sternsinger den Norden, Osten und Westen der Stadt anpeilen, ausgenommen die bereits am Samstag erreichten Straßen. Auch Fetzelhofen wird am Sonntagnachmittag besucht.

Wegen der reduzierten Gruppenanzahl können die Sternsinger auch heuer zu ihrem großen Bedauern nicht in Lonnerstadt und in Ailsbach von Haus zu Haus ziehen. Am Dreikönigstag kommenden Dienstag dürfen die Sternsinger für alle Bewohner Lonnerstadts um 17 Uhr in der evangelischen St.-Oswaldskirche singen. Dort werden auf Wunsch gerne auch die Segensbänder für die Haustüren verteilt. Nach Ailsbach kommen die Sternsinger am 6. Januar dann um 17.30 Uhr zum Hirtenhaus, um für alle Bewohner dieses Ortsteils den Neujahrssegen zentral auszusprechen. In Ailersbach wird eine Gruppe am 6. Januar bereits vormittags unterwegs sein. Die Leiter der Aktion, Lukas und Martina Schwägerl sowie Pfarrer Kilian Kemmer, bitten, die Sternsinger freundlich aufzunehmen.

Für Kinder in Bangladesch

Die Spenden kommen heuer den Projekten des Kindermissionswerkes für Kinder in Bangladesch zugute. Dort müssen Zigtausende Kinder arbeiten statt zur Schule zu gehen.

Das Kindermissionswerk möchte durch seine Projekte inmitten der Armut dafür sorgen, dass Menschen Nahrung und die Kinder vor allem Bildung erfahren. Kinderarbeit soll bekämpft werden.

Zudem stellt die Förderung des Dialoges zwischen Christen und Muslimen von klein auf ein zentrales Anliegen dar, das dem Frieden auf dem Weg gegenseitigen Verständnisses und entgegengebrachter Toleranz nachhaltig dienen soll.

Dieses Anliegen unterstützen die Kinder und Jugendlichen der St.-Georgspfarrei. Auch heuer gibt es im übrigen wieder die Möglichkeit, auf hellen oder intensiv lackierten Türen ein Leichtklebeband mit dem Segensspruch zum neuen Jahr 2026 anzubringen. red

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