Auch dieses Jahr fand das Aischgrund Meddl in der Fortuna Kulturfabrik statt. Das Jugendzentrum organisiert in Kooperation mit Eulenrock e.V dieses Event, zu dem über 100 Besucher zu Klängen von Nuclear Jesus, Maledictio Mortis und Chopped in Half wippten, moshten und Pogo tanzten.
Beginn in der Fortuna machten die vier Jungs von Nuclear Jesus. Eine junge aufstrebenden Band aus Herzogenaurach, die sich dem Prog Metal verschrieben hat. Sie gingen auf die Bühne und begeisterten die Zuhörer mit tollen Melodien und gut gespielten Riffs, die sehr stark an Dream Theater und Trivium erinnerten. Die vier Jungs eroberten die Herzen der Zuschauer im Sturm und haben bestimmt den einen oder anderen neuen Fan für sich gewonnen.
Das Potenzial ist definitiv erkennbar, und da wächst etwas ganz Tolles aus der Region heran. Das Publikum honorierte ihren Auftritt mit Standing Ovations und Zugabe-Rufen.
Maledictio Mortis war letztes Jahr schon dabei, und auch dieses Jahr wurde die Bühne in dunkles Licht gehüllt. Düstere Klänge, die von Gitarren, Drum und Bass begleitet wurden, ergänzten sich mit der charismatischen Stimme ihres Sängers. Einige bekannte Lieder wurden dem Publikum zelebriert, und auch ein neues Stück war im Gepäck mit dabei.
Dem Publikum wurde ein Paket aus tollen Gitarrenriffs mit Tempowechseln, präziser Bassarbeit und einem treibenden Drum geboten, das von der Stimme des Sängers getragen wurde. Ein gelungener Abend für Maledictio Mortis.
Nach einer Umbaupause kam der Headliner vom Aischgrund Meddl auf die Bühne, und zwar Chopped in Half. Die Jungs aus Bamberg wurden für ihren Old School Death Metal vom Publikum abgefeiert. Tolle Riffs, treibende Beats vom Schlagzeug und ein Bass, der geschoben hat wurde mit Moshen, Pogo und der Pommesgabel honoriert.
Die Jungs schossen ein explosives Feuerwerk ab, das erst schnell mit treibenden Gitarrenriffs begann, um im nächsten Moment zu groovigem und Break-Down-artigem Saitengewitter zu schwenken. Die Abwechslung wurde vom Publikum gefeiert. Chopped in Half war ein würdiger Headliner. Nachdem sie ihr Set gespielt hatten, wurden Sie noch nicht entlassen. Erst nach drei Zugaben, die noch mal richtig abgingen und eine Explosion nach der nächsten ablieferten, war das Konzert zu Ende.
Am Schluss wurden nochmals alle Musiker auf die Bühne gebeten, um Abschlussfotos zu machen. Somit wurde eine tolles Gemeinschaftsgefühl zwischen den Bands erreicht. red









