Der zwölfte und letzte „Berg“-Tag 2026 zeigte sich bei gutem Wetter und Temperaturen um die 25 Grad. Die Stimmung auf den Kellern war ausgelassen. Um 23.30 Uhr wurde die Bergkirchweih traditionell mit dem letzten Fass begraben.
Aus polizeilicher Sicht verlief der letzte „Berg“-Tag meist friedlich. Jedoch wurde eine sexuelle Belästigung zur Anzeige gebracht, bei welcher zwei männliche „Berg“-Besucher zwei Frauen, als diese auf einer Bierbank standen und feierten, mehrfach an das Gesäß griffen.
Die Polizei Erlangen ist mit dem Verlauf der 271. Bergkirchweih nach der traditionellen Eingrabung des letzten Fasses insgesamt zufrieden. Gerade in den Abendstunden war aus polizeilicher Sicht an den meisten Tagen ein hohes Besucheraufkommen zu verzeichnen. Auch in diesem Jahr verhielten sich beinahe alle Besucherinnen und Besucher absolut friedlich und feierten ausgelassen.
Jedoch blieben von Bergbesuchern begangene Straftaten nicht aus. So kam es an und um die Bergkirchweih zu Körperverletzungsdelikten, Diebstählen und sexuelle Belästigungen. Die Gesamtzahl der Straftaten war im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig. An zwölf Tagen Bergkirchweih registrierte die Polizei 118 strafrechtlich relevante Vorfälle; dies ist ein Rückgang um 14 Prozent.
Insbesondere bei Körperverletzungen und sexuellen Belästigungen spielte sowohl am Berggelände selbst als auch am „After-Berg“ übermäßiger Alkoholkonsum bei den Tatverdächtigen und ein damit einhergehendes enthemmtes Verhalten eine deutliche Rolle.
Gegen zwei Festbesucher erließ die Stadt Erlangen auf Antrag der Polizei ein Betretungsverbot für das Festgelände, da von ihnen erhebliche Sicherheitsstörungen ausgegangen waren. Darüber hinaus konnte eine positive Entwicklung in Bezug auf Verkehrsdelikte unter Alkoholeinfluss verzeichnet werden. Es waren deutlich weniger alkoholisierte Pkw- und Radfahrer rund um die Bergkirchweih unterwegs. pol









