Die Eisheiligen hatten dieses Jahr bei dem traditionell eigentlich unter freien Himmel abgehaltenen Gottesdienst an Himmelfahrt voll zugeschlagen. Es wurde aber rechtzeitig entschieden, den Gottesdienst der Gemeinden aus der Süd-Region des Dekanats Bamberg in der Christuskirche in Höchstadt und das traditionelle Himmelfahrtsessen im Gemeindesaal sowie im windgeschützten Innenhof stattfinden zu lassen.
Im Gottesdienst, den die Pfarrerinnen und Pfarrer der Region gemeinsam gestalteten, stand das Evangelium von der Himmelfahrt Christi im Mittelpunkt. Ein Jünger – gespielt vom Vikar Paul Frohmann aus Mühlhausen – fühlte sich nach der Himmelfahrt Jesus verloren und einsam. Einsamkeit als ein aktuelles Zeitgefühl wurde von unterschiedlicher Seite angesprochen. Ein Mobbingopfer in der Schule berichtete, eine Trauernde erzählte von dem, was ihr dennoch Mut macht. Dass Alleinsein nicht gleich einsam sein bedeutet, berichtete ein Single. Auch in den Veränderungen, die Menschen in Kirche und Gesellschaft erleben, kann das Gefühl von Einsamkeit stecken. Eingebunden waren diese Erfahrungen in die Zusage an Himmelfahrt: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“. Der Jünger konnte mit dieser Zuversicht in die Zukunft blicken und sich in der Gemeinschaft der Gläubigen geborgen fühlen.
Der große und imposante Posaunenchor, gebildet von Bläserinnen und Bläsern aus den beteiligten Gemeinden und dirigiert von Jonathan Knoch, gestaltete den musikalisch beeindruckenden Rahmen für den Gottesdienst. Der Posaunenchor spielte im angrenzenden Gemeindesaal. Die Klangfülle der Posaunen kam so voll zur Wirkung.
Nach dem Gottesdienst wurde zu Braten mit Kloß, sowie Kaffee und Kuchen eingeladen. Die passende Umgebung im Gemeindesaal und im Innenhof sowie der inhaltsreiche und abwechslungsreiche Gottesdienst trugen dazu bei, dass sich alle Anwesenden sichtlich wohlgefühlt haben. Norbert Bechstein, Evangelische
Kirchengemeinde Höchstadt
Es ging uns immer darum, die hausärztliche Versorgung in Fuchsstadt zu sichern.“










