Erlangen
Wie Spenden die Sporttherapie für Krebspatienten retten
Von links: Karolin Zeller, Prof. Dr. Markus Metzler, Christian Hecht und Nils Holle.
Von links: Karolin Zeller, Prof. Dr. Markus Metzler, Christian Hecht und Nils Holle. // Carmen Büttel
Signet des Fränkischen Tags von Carmen Büttel
Erlangen

Hoch hinaus – und das mit einem wichtigen Anliegen: Bei der offiziellen Spendenübergabe der Elterninitiative krebskranker Kinder Erlangen e. V. schwangen sich Sporttherapeut Nils Holle und Christian Hecht, 2. Vorstand der Elterninitiative, symbolisch auf die Sprossenwand. Die Initiative übergab 40.000 Euro an die Sporttherapie der Kinderonkologie der Universitätsklinik Erlangen.

Was viele nicht wissen: Die Sporttherapie ist ein wichtiger Bestandteil der Krebstherapie für Kinder und Jugendliche. Bewegung hilft, Kraft aufzubauen, Nebenwirkungen der Behandlung zu reduzieren und den jungen Patientinnen und Patienten neue Zuversicht zu geben.

Gleichzeitig steht das Angebot auf finanziell unsicheren Füßen. Die Sporttherapie wird nur geringfügig von den Krankenkassen übernommen – sowohl die Stellen der Sporttherapeuten als auch die oft sehr teuren medizinischen Trainingsgeräte müssen zum großen Teil durch Spenden finanziert werden.

„Sporttherapie ist kein Zusatzangebot, sondern ein wichtiger Baustein der Behandlung“, betont Prof. Dr. Metzler, Leiter der Abteilung für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie. Und im Zweifelsfall könne die körperliche Fitness sogar über Leben und Tod eines krebskranken Kindes entscheiden.

Mit der Spende von 40.000 Euro setzt die Elterninitiative ein wichtiges Zeichen – doch um die Sporttherapie langfristig zu sichern, braucht es weiterhin Unterstützung.

„Wir haben gemeinsam schon viel erreicht. Aber damit die Sporttherapie dauerhaft bestehen kann, sind wir weiterhin auf Spenden angewiesen“, sagt Christian Hecht, 2. Vorstand der Elterninitiative krebskranker Kinder Erlangen e. V.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zu helfen gibt es unter: kinder-erlangen.de.

Carmen Büttel, Elterninitiative krebskranker Kinder Erlangen e. V.

Es ging uns immer darum, die hausärztliche Versorgung in Fuchsstadt zu sichern.

Christina Holleber–Sobtzick Hausärztin

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