Kitzingen
Gewichtheber zeigen, was in ihnen steckt
Stefan Holzer beim Stoßen.
Stefan Holzer beim Stoßen. // Eva Kaluza
Die Mannschaft und der Kampfrichter freuen sich über den tollen Wettkampf und die guten Leistungen.
Die Mannschaft und der Kampfrichter freuen sich über den tollen Wettkampf und die guten Leistungen. // Norbert Graber
Kitzingen

Im Reißen hatte die Hebergemeinschaft fast genauso viele Fehlversuche wie gültige Versuche, was den Punkten abträglich war. Ellen Neumann aus Bayreuth hob hingegen als stärkste Frau drei gültige Versuch und konnte 73 kg Reißen. Die zweite Gruppe der Hebergemeinschaft zeigte dann Gewichtheben vom feinsten und war mit nur zwei ungültigen Versuchen deutlich stabiler als die erste Gruppe. Allen voran muss man hier den Wiedereinsteiger Armin Uhl erwähnen, der sich nicht schonte und mit 120kg als einziger Heber dreistellig Reißen konnte. Mit neuer Bestleistung von Peter Meinzinger an 85kg und den Leistungen der anderen Starter addierten sich die Sinclairzähler auf 462,56 ScPunkte der 1.AC Bayreuth kam auf 416,59 ScPunkte und musste somit den ersten Punkt an die HG abtreten.

Im Stoßen konnte nach gelungen Auftakt der ersten Gruppe nichts mehr schief gehen. Hier zeigte Sophia Schramm an 69 kg eine neue persönliche Bestleistung. Keiner der Heber schonte sich, trotz Vorsprung, den man im Reißen erarbeitet hatte. Auch die Bestleistung von Thomas Balk (1. AC Bayreuth) an 115 kg konnte daran nichts ändern. In der zweiten Gruppe im Stoßen boten Holzer und Uhl äußerst sehenswerte Versuche. Mit 150 kg stemmte Uhl die Tageshöchstlast. 

Das Endergebnis war ein deutlicher Vorsprung für die Hebergemeinschaft Kitzingen/Würzburg. So zählte man am Ende des Tages 1059,72 ScPunkte für die Hebergemeinschaft und 945,89 ScPunkte für den 1. AC Bayreuth.

In der Tabelle rangieren nun die Oberfranken mit 6:3 Punkte auf Platz 1 und die Unterfranken mit 5:4 Punkte auf Platz 2. Aus eigener Kraft können sie also die Meisterschaft nicht mehr erreichen. Beide müssen noch gegen den TSV Röthenbach antreten, der auch noch Chancen hat Frankenligameister zu werden und den beide Vereine nicht unterschätzen dürfen.

Von: Thomas Stöhr (Mitglied, KSV Kitzingen)

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