Kronach
Am heißesten Juni-Samstag 68.000 Kubikmeter Trinkwasser abgegeben
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Für den Sommer meldet die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) einen neuen Rekordwert: Bei der Monatsmenge für den vergangenen Juni verzeichnete die FWO den höchsten Wert in ihrer Geschichte. „Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir ein Plus von rund 14 Prozent im Juni. Im langfristigen Vergleich liegen wir um über elf Prozent darüber“, erklärte der Vorsitzende der FWO, Landrat Klaus Löffler (CSU). Und weiter: „Am 27. Juni hatten wir mit 2207 Kubikmetern einen der höchsten Stundenwerte im Wasserwerk Rieblich.“ Insgesamt gab die FWO an diesem Tag knapp 68.000 Kubikmeter an die angeschlossenen Gemeinden, Zweckverbände und Stadtwerke ab. „Rund 68 Millionen Liter Trinkwasser sind an diesem heißen Samstag durch unser Wasserwerk gelaufen und anschließend zu unseren Kunden“, so Löffler.

Markus Rauh, der Direktor der FWO, ergänzt, dass die gesamte Abgabemenge im ersten Halbjahr rund 7,5 Millionen Kubikmeter betrug. Die aktuelle Halbjahresmenge liegt über dem zehnjährigen Vergleich mit rund 7,3 Millionen Kubikmetern. Laut Direktor Rauh zeigt sich, dass die FWO Bedarfsspitzen technisch und quantitativ gut auffangen kann. Für das ganze Jahr rechnet die FWO mit einer Abgabemenge von rund 15,5 Millionen Kubikmetern.

Neue Vorstandsmitglieder

Nachdem Landrat Klaus Löffler im Februar gewählt worden war und der vorherige Landrat Klaus Peter Söllner nach 30-jähriger Arbeit als Verbandsrat (ab 2020 im Vorstand der FWO als weiterer Stellvertreter) ausgeschieden ist, wurden beide Stellvertreterpostitionen Ende Juni neu besetzt. Der Lichtenfelser Landrat Christian Meißner, der nun der am längsten amtierende Verbandsrat bei der FWO ist und seit Jahren als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses tätig war, wurde zum Stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, als weiterer Stellvertreter Oberbürgermeister Andreas Zippel.

Die Bilanzsumme von über 100 Millionen Euro und die Anlagenstruktur mit modernem Wasserwerk und fast 500 Kilometer Leitungen sind Beweis für die guten technischen Bedingungen. Das Fassungsvermögen der Speicher beträgt 75.000 Kubikmeter. Das ist mehr als das Doppelte der durchschnittlichen Tagesabgabemenge der FWO.

80 Mitarbeiter

Die FWO ist der größte Wasserversorger in Oberfranken. Ungefähr 80 Mitarbeiter sind bei der FWO beschäftigt. Mit stabilen jährlichen Wasserabgabemengen von fünfzehn bis sechzehn Millionen Kubikmeter Wasser (2025: 15,5 Millionen Kubikmeter) leistet die FWO ihren Beitrag zu einer zuverlässigen Trinkwasserversorgung im Regierungsbezirk. Neben der Talsperre verfügt die FWO über weitere, vom Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum und den Stadtwerken Kulmbach eingespeiste Quellen. Insgesamt kann auf über 21 Millionen Kubikmeter Trinkwasser zurückgegriffen werden. Mit diesen Ressourcen versorgt die FWO rund ein Drittel der oberfränkischen Kommunen und Wasserversorger. Der Anteil beträgt dabei rund 25 Prozent an der gesamten oberfränkischen Abgabemenge.red

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