Ehemaligentreffen
Arnika-Akademie baut Bildungsangebot weiter aus
Rund 50 Ehemalige trafen sich in Teuschnitz.
Rund 50 Ehemalige trafen sich in Teuschnitz. // Ralf Schmitt
Teuschnitz

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zum 2. TEH-Ehemaligentreffen in der Arnika-Akademie Teuschnitz zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen Wiedersehen, fachlicher Austausch und die weitere Vernetzung ehemaliger Absolventinnen und Absolventen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Ralf Schmitt und Ulrike Kaiser, die sich um Vorbereitung, Ablauf sowie die Gewinnung der Referentinnen und Referenten kümmerten. Durch das Programm führte Ralf Schmitt.

„Das Ehemaligentreffen hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig sich die Arnika-Akademie entwickelt hat. Es ist schön zu sehen, dass aus einer Ausbildung ein starkes Netzwerk und gleichzeitig neue Perspektiven für die Zukunft entstehen“, sagt Ralf Schmitt. Auch Ulrike Kaiser zieht ein positives Fazit: „An diesem Wochenende hat man gespürt, dass sich die viele Mühe lohnt. Die Freude der Teilnehmenden, die guten Gespräche und der positive Austausch haben gezeigt, wie wertvoll diese Treffen für unsere Gemeinschaft sind.“ Am Samstag stand neben Informationen zur Weiterentwicklung der Akademie vor allem die Buchvorstellung mit Eunike Grahofer im Mittelpunkt. Sie präsentierte ihr Werk „Wurzeln – Apotheke aus der Erde“ und kam anschließend mit den Teilnehmenden ins Gespräch. Der Tag klang mit einer gemeinsamen Brettljause aus.

Am Sonntag gab es zwei parallele Angebote: Alexandra Klinke sprach über Aufmerksamkeit, innere Stärke und Resilienz, während Carolin Florschütz in die Welt der ätherischen Öle einführte.

Zugleich nutzte die Arnika-Akademie das Treffen für einen Ausblick auf die nächsten Entwicklungsschritte. Der bisherige TEH-Praktikerlehrgang wird künftig unter dem Namen „Praktiker*in für Traditionelle Europäische Heilkunde (IHK)“ geführt. Bereits ab November ist ein neuer Zertifikatslehrgang im Bereich Traditionelle Heilkunde vorgesehen. Aktuell stehen die Dozentinnen und Dozenten fest; sie erarbeiten nun gemeinsam das Curriculum und die inhaltlichen Schwerpunkte des neuen Angebots. Geplant sind nach derzeitigem Stand vier Wochenendblöcke, eine 15-seitige Zertifikatsarbeit sowie eine mündliche Prüfung. Die beim Ehemaligentreffen vorgestellte Planung sieht darüber hinaus weitere Lehrgänge vor.

Gewürz- und Kräuterkunde

Für das Frühjahr 2027 ist ein weiteres Format in Planung, das gemeinsam mit Partnern konzeptionell weiterentwickelt wird. Darüber hinaus soll im Verlauf des Jahres 2027 auch ein Zertifikatslehrgang im Bereich traditionelle Gewürz- und Kräuterkunde entstehen. Das allgemeine Kursprogramm der Akademie ist auf der Homepage einsehbar und soll in den kommenden Wochen weiter ergänzt werden.

Auch weitere Fachveranstaltungen sind bereits angekündigt. Am 7. und 8. November wird der Autor und Kräuterexperte Rudi Beiser in Teuschnitz zu Gast sein. Das Seminarwochenende widmet sich den Themen Hexenmedizin und Klosterheilkunde. Für den 27. und 28. Februar 2027 ist zudem ein weiteres Wochenende mit Eunike Grahofer vorgesehen, bei dem unter anderem Rinden- und Wurzelwissen im Mittelpunkt stehen sollen.

Mit dem Ehemaligentreffen wurde damit nicht nur die Verbundenheit der bisherigen Absolventinnen und Absolventen sichtbar. Deutlich wurde auch, dass sich die Arnika-Akademie Teuschnitz als Bildungs- und Begegnungsort mit regionaler Verwurzelung und wachsendem Weiterbildungsangebot weiter profiliert. red

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