Obwohl keine Neuwahlen anstanden, war die Jahreshauptversammlung des ATS Kulmbach im Vereinsheim gut besucht und viele Abteilungen vertreten. Vorstandsvorsitzende Heidesuse Wagner eröffnete die Veranstaltung mit der Begrüßung, der Genehmigung der Tagesordnung und des Protokolls der Versammlung 2025. Danach schloss sich das Totengedenken an.
Ein Grußwort für Stadt und Landkreis richtete der zukünftige Oberbürgermeister und ATS-Mitglied Ralf Hartnack an die Mitglieder. Seine sachlichen, aber auch humorvollen Ausführungen kamen sehr gut an und er erhielt viel Beifall. Er betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes, für dessen Anerkennung er sich einsetzen will. Der Sport in der Gesellschaft ist für ihn sehr wichtig und auch die Sportlergala der Stadt Kulmbach will er wieder aufwerten.
Die Vorstandsvorsitzende Heidesuse Wagner hielt keinen Vortrag über das letzte Jahr, sondern bezog die Mitglieder aktiv in ihre Ausführungen mit ein. Michael Deichsel legte als Vorsitzender für Finanzen interessante Zahlen offen. So sei die Mitgliederzahl seit Corona zum ersten Mal wieder gestiegen. Er führte aus, dass er 2001 zusammen mit Heidesuse Wagner seine Arbeit im Hauptverein angetreten hatte, um den Schuldenberg von 670.000 Euro abzubauen. Er zeigt sich stolz, dass dies nun gelungen ist.
In der anschließenden Diskussion wurde klar, dass sich viele Sportler, Trainer und Verantwortliche wünschen, dass die Sporthallen auch in den Ferien genutzt werden können. Die Radballabteilung konnte berichten, dass dies für ihre Trainingszeiten in Fassoldshof gelungen sei und schon eine deutliche Leistungssteigerung innerhalb kurzer Zeit erzielt werden konnte. Die vereinseigene Tennishalle ist gut gebucht und die Photovoltaikanlage auf der Halle war eine gute Investition. Die Fußballabteilung befindet sich im Dornröschenschlaf, vielleicht nicht mehr lang.
Zu später Stunde besuchte auch noch Bezirkstagspräsident Henry Schramm die Versammlung. Auch er ist ATS-Mitglied (Fußballabteilung). Dass sich die verschiedenen Abteilungen gegenseitig unterstützen, sei es finanziell oder durch Arbeitseinsätze, wurde sehr positiv vermerkt. Karl-Heinz Weber
Es ging uns immer darum, die hausärztliche Versorgung in Fuchsstadt zu sichern.“









