Auf einem großen Deckengemälde in der Wallfahrtsbasilika Marienweiher ist auch das Patrozinium „Maria Heimsuchung“ dargestellt. Zusammen mit Wallfahrern aus nah und fern, feierte Pfarrer Pater Florian den Festgottesdienst, am Sonntag nach dem Gedenktag des 2. Juli. In seiner Begrüßung erinnerte Pater Florian daran, dass seit Jahrhunderten viele Menschen nach Marienweiher kommen mit Freude, viele mit Sorgen. Die einen tragen Dank im Herzen, so der Geistliche weiter, andere Fragen, auf die seit Jahren keine Antwort zu finden sei. „Auch Maria macht sich heute auf den Weg zu Elisabeth, sie wartet nicht. Sie bleibt nicht bei sich selbst, sondern bringt Christus in das Haus ihrer Verwandten“. Dies bezeichnete er als die wohl schönste Beschreibung dessen, was eine Wallfahrt sein will. Die Menschen kommen zu Maria, damit sie Christus neu in unser Herz und in unsere Familien trägt. Er richtete die Bitte an alle Zuhörer, an diesem Tag besonders an alle Angehörigen zu denken. An die, mit denen wir lachen können und an die, mit denen wir uns schwer tun. Insbesondere auch an Menschen, mit denen seit langer Zeit kein Wort mehr gewechselt wurde. Pater Florian weiter: „Bitten wir den Herrn, dass sein Friede neu in unsere Häuser einzieht“. Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst durch den Basilika-Chor.
Oswald Purucker










