Marienweiher
Die Schwerpunkt der Wallfahrtssaison des Jahres festgelegt
40 Wallfahrtsführerinnen und Wallfahrtsführer trafen sich in Marienweiher zur Besprechung der diesjährigen Saison. Mit im Bild in der Mitte Wallfahrtsseelsorger Pater Benedykt.
40 Wallfahrtsführerinnen und Wallfahrtsführer trafen sich in Marienweiher zur Besprechung der diesjährigen Saison. Mit im Bild in der Mitte Wallfahrtsseelsorger Pater Benedykt. // Oswald Purucker
Signet des Fränkischen Tags von Oswald Purucker
Marienweiher

Über 40 Teilnehmer fanden sich zum Wallfahrtsführertreffen in Marienweiher ein.

Im Eröffnungsgottesdienst gedachte man der verstorbenen Wallfahrer. Wallfahrtsseelsorger Pater Benedykt stellte dabei das Motto für die diesjährige Wallfahrt nach Marienweiher vor: „Maria, du bist unsere Mutter“. So wie sich Kinder an die Mutter wenden, wenn etwas passiert ist, so soll dieses Motto die Menschen in aktuell schwierigen Zeiten daran erinnern, in Notlagen Hilfe bei der Gottesmutter zu finden.

Bei Hausbesuchen könne er immer wieder feststellen, dass sich ältere Menschen gerne mit zahlreichen Bildern umgeben und beim Betrachten das Gefühl haben, nicht alleine zu sein. Auch in unserem Glauben, so Pater Benedykt weiter, erinnern uns Bilder, Kapellen und Altäre daran, dass wir nicht alleine sind. „Sie sagen uns auch, dass wir uns ständig jemandem anvertrauen können, der es gut mit uns meint.“ Dieser Jemand sei für die Christen an erster Stelle Jesus Christus, der die Menschen geliebt hat und für sie gestorben ist. Danach folge die Muttergottes, dann die Heiligen und die verstorbenen Angehörigen.

Eingeknüpft in ein Netz von Beziehungen stimme die Aussage von Papst Benedikt: „Wer glaubt, ist nie alleine.“ Vertraut könnten die Wallfahrer deshalb auch hier, vor dem Gnadenbild, auf die Gottesmutter blicken.

Nach dem Wallfahrtsamt ging es zur Saisonbesprechung ins Wallfahrerhaus. Als Leiterin des Pilgerbüros informierte Hannelore Klier über das bevorstehende Jahresprogramm im Wallfahrtsort.

Neben den eigenen Wallfahrten stehe in diesem Jahr auch der Besuch des Katholikentages in Würzburg an. Mit einem eigenen Stand solle dort der Gnadenort Marienweiher beworben werden. Nachdem sie am 1. Mai aus Altersgründen ihre Tätigkeit beendet, dankte sie allen für die gute Zusammenarbeit.

Bürgermeister Franz Uome dankte Hannelore Klier als Geschäftsführer der Freunde der Wallfahrtsbasilika für die geleistete Arbeit. Den Anwesenden teilte er dann mit, dass im kommenden Jahr mit der Fertigstellung des Pilger- und Begegnungszentrums gerechnet werden kann. Weil es für ihn das letzte Treffen sei, dankte er allen für ihr großes Engagement zum Erhalt der Wallfahrten.

Als Ausschussvorsitzender für das Pilgerzentrum stellte Oswald Purucker die Möglichkeiten vor, wie die Pfarreien das neue Haus während des Jahres neben ihren Wallfahrtsterminen nutzen können.

Ein Vortrag von Monsignore Rüdiger Feulner über die neue kirchliche Marienlehre beendete das Treffen der Wallfahrtsführer. Oswald Purucker

Es ging uns immer darum, die hausärztliche Versorgung in Fuchsstadt zu sichern.

Christina Holleber–Sobtzick Hausärztin

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