Der Besuch der Sternsinger gehörte auch 2026 wieder fest zum Jahresbeginn im Kulmbacher Rathaus. Die Jungen und Mädchen der Pfarreien Unsere Liebe Frau und St. Hedwig Kulmbach wurden von Oberbürgermeister Ingo Lehmann herzlich empfangen. Begleitet wurden sie von Leitendem Pfarrer Holger Fiedler, Kaplan Martin Varghese und Pastoralreferentin Eva Maria Steltenkamp-Hüsser.
In ihren farbenfrohen Gewändern brachten die Sternsinger an der Rathaustür sowie am großen Sitzungssaal den Segensspruch „20*C+M+B+26“ an. Die Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“.
Das Motto der Sternsingeraktion 2026 lautet „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. In diesem Jahr richtet sich der Blick besonders nach Bangladesch, wo trotz großer Fortschritte noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten müssen – viele davon unter ausbeuterischen und gesundheitsschädlichen Bedingungen. Partnerorganisationen der Sternsinger befreien Kinder aus solchen Verhältnissen und ermöglichen ihnen den Schulbesuch oder eine Ausbildung. So unterstützt die Abdur Rashid Khan Thakur Foundation in der Region Jessore betroffene Familien und setzt sich aktiv für Kinderrechte ein.
Auch die Caritas Bangladesch fördert im Norden des Landes benachteiligte Kinder und sensibilisiert Eltern für das Recht auf Bildung.
Oberbürgermeister Ingo Lehmann dankte den Sternsingern für ihren Einsatz: „Mit eurem Engagement setzt ihr ein starkes Zeichen für Kinderrechte weltweit. Ihr schenkt Kindern Hoffnung auf eine bessere Zukunft – das verdient größten Respekt.“ Natürlich beteiligte sich Lehmann auch an der Spendenaktion und hatte zudem eine kleine Überraschung für die jungen Gäste vorbereitet: Wie auch schon in den Vorjahren gab es einen Gutschein für ein gemeinsames Pizzaessen, um sich nach den anstrengenden Tagen als Sternsinger ordentlich zu stärken. red









