Weismain
Das Weihnachtskonzert in Weismain erbrachte 1160 Euro für einen sozialen Zweck
Spendenübergabe (v.l.): Peter Dechant von der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH sowie Thomas und Merle Neumann von der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten (EMO).
Spendenübergabe (v.l.): Peter Dechant von der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH sowie Thomas und Merle Neumann von der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten (EMO). // Roland Dietz
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Weismain

Es ist noch in aller Munde, und viele erinnern sich noch gerne: Gemeint ist das stimmungsvolle Weihnachtskonzert im Verwaltungsgebäude der Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH. Auch die ausführenden Sängerinnen und Sänger des Chors „Route 16-60“ aus Redwitz waren begeistert, ein Konzert auf eine außergewöhnliche Bühne wie dem dortige Treppenhaus zu bringen.

Ausstellung bis Ende Januar

Doch dies ist noch nicht alles. Die Veranstaltung war gekoppelt mit der Eröffnung einer neuen Ausstellung, die Werke aus der aktiven Schaffensperiode des Bamberger Künstlers Wolfgang May zeigt. Die Werke sind für alle Kunstinteressierten zugänglich und können käuflich erworben werden. Besichtigungen sind noch bis Ende Januar während der regulären Öffnungszeiten im 3. und 4. Stock im Treppenhaus der Verwaltung von Dechant möglich. Das Weihnachtskonzert, das Musik, Kunst und Begegnung auf besondere Weise verband, stand ganz im Zeichen des Miteinanders und der gelebten Solidarität. Bei kostenfreiem Eintritt war es möglich und auch erwünscht, Spenden für einen sozialen Zweck zu geben.

So konnte nun ein Spendenbetrag von 1160 Euro an die Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten (EMO) übergeben werden.

Die EMO ist eine traditionsreiche Hilfsorganisation mit Ursprung im Jahr 1900 und engagiert sich seit vielen Generationen für benachteiligte Menschen im Nahen Osten und Nordafrika. Ein zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit ist ein gemeinnütziges Allgemeinkrankenhaus in Oberägypten mit rund 50 Betten mit Intensivstation und OP-Bereichen, wo täglich 200 bis 300 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt werden. Ergänzt wird dieses Angebot durch Außenstationen, Hauspflegeprogramme, Diabetesprogramme sowie regelmäßige medizinische Einsätze in abgelegenen Dörfern. Neben der medizinischen Versorgung unterstützt die EMO die Menschen auch durch Alphabetisierungs- und Sprachkurse, Mikrofinanzierungsprogramme, praktische Ausbildungsangebote und klassische Kriseninterventionen. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Betreuung von Kindern mit Behinderungen, die in einer eigenen Tagesstätte gefördert werden und deren Familien dadurch spürbar entlastet werden.

Aktuell leistet die EMO darüber hinaus wertvolle Hilfe für Geflüchtete aus dem Sudan, die vor dem dortigen Bürgerkrieg fliehen mussten. Die dabei gesammelten Spenden zeigen eindrucksvoll, wie kulturelle Veranstaltungen Menschen zusammenbringen und gleichzeitig konkrete Hilfe ermöglichen können, erklärte Firmenchef Peter Dechant.

Zeichen der Nächstenliebe

Die Spendenübergabe kurz vor Weihnachten setzte damit ein bewusstes Zeichen für Nächstenliebe, Verantwortung und dafür, dass gemeinsames Engagement über Länder- und Kulturgrenzen hinweg wirkt.

Alle Beteiligten zeigten sich dankbar für die große Unterstützung und betonten, dass jeder Beitrag helfe, konkrete Hilfe dort zu leisten, wo sie dringend gebraucht werde. Roland Dietz

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