Die Königlich-privilegierte Scharfschützengesellschaft 1413 hat über 600 Mitglieder – trotzdem ist der Schießsport der breiten Bevölkerung oft eher fremd. Das wollte Schützenmeister Harald Goch ändern und hat im Vorfeld des diesjährigen Schützenfestes zu einem öffentlichen Preisschießen eingeladen.
„Die Resonanz darauf war wirklich gut. 50 Teilnehmer bei der Premiere können sich sehen lassen“, sagt Goch. Er hofft darauf, dass sich das Ganze herumspricht und künftig noch mehr Interessierte an den Schießstand lockt. Wer sich mit dem Luftgewehr am besten angestellt hat, will der Schützenmeister noch nicht verraten. Die Proklamation des ersten „Volkskönigs“ wird erst am Samstag, 18. Juli, ab etwa 15 Uhr erfolgen.
200 Teilnehmer erwartet
Dann sollten auch die anderen Schießwettbewerbe (s. Seite 11) beendet sein. Diese sind meist eine vereinsinterne Angelegenheit, denn nur Mitglieder der Königlich-privilegierten Scharfschützengesellschaft 1413 dürfen an den meisten dieser Wettbewerbe teilnehmen, die mit dem Luftgewehr, einem Kleinkaliber, mit der Luftpistole oder der Sportpistole absolviert werden.
Schützenmeister Harald Goch geht davon aus, dass auch heuer wieder rund 200 Teilnehmer bei den Herren-, Damen- und Jugendwertungen im sportlichen Wettstreit um die Königswürde ringen. Das neue Königshaus wird dann am Sonntag, 19. Juli, gegen 18.30 Uhr im Schützenhaus ausgerufen.johö












