Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Das ist das Ende des Liveblogs!
Die Veranstaltung ist beendet!
Die Zuschauer verlassen nach und nach den Saal.
Die Schlussreden
Zum Schluss dürfen sich die Kandidaten nochmal an das Publikum wenden.
Sabrina Schäfer: Ich bringe die richtige Ausbildung und Erfahrung. Ich bedanke mich schon heute für Ihre Stimmen. Mir ist wichtig, ich will keine Luftschlösser bauen, weil ich weiß, was möglich ist.
Volker Schäfer: Ihr kennt mich, wie ich mich einsetze für den Ort.
Er sagt, dass er stolz auf Nüdlingen ist, dass der Saal heute voll ist und es drei Kandidaten gibt. „Das ist gelebte Demokratie!”
Christian Höfler: Ihr kennt mich, mein Herz schlägt für Nüdlingen und Haard. Ich bin bürgernah und fachkompetent.
Einwohnerfragen
Können Bolzplatz Volleyballplatz, Skaterplatz besser instandgesetzt werden?
Christian Höfler: Aktuell gibt es keine Bestrebungen. Es ist aber wichtig, für die Jugend etwas zu machen - wie einen Grillplatz.
Sabrina Schäfer: Es werden Reparaturen durchgeführt, so etwas gibt der Gemeinderat im Haushalt vor. Es ist mir noch ein Anliegen, einen Kinder-und Jugendrat einzuführen
Volker Schäfer: Es ist auch Aufgabe des Bauhofs danach zu gucken
Jetzt dürfen die Einwohner Fragen stellen
Wie stehen Sie zur kommunalen Wärmeplanung?
Sabrina Schäfer: Ich sehe kein konventionelles Nahwärmenetz. Ich bin aber für PV-Anlagen und Wärmepumpen. Jeder hat dann die Möglichkeit, es zum eigenen Zeitpunkt umzusetzen.
Christian Höfler: Ich sehe schon Möglichkeiten für ein konventionelles Nahwärmenetz im Altort und an der Hauptstraße mit gemeindlicher Unterstützung.
Wie kann man Nüdlingen optisch aufwerten?
Christian Höfler: Kleine Maßnahmen sollten auch im knappen Haushalt möglich sein.
Volker Schäfer: Dass der Brunnen verschwunden ist und nicht mehr gekommen ist, finde ich schlecht. Auch die Verkehrsinseln müssen nicht nur aus Beton bestehen und können schöner gestaltet sein.
Sabrina Schäfer: Ich würde zwei, drei Beete neu bepflanzen und einen wiederverschließbaren Brunnen errichten.
Einzelgespräch mit Christian Höfler
Simon Snaschel interviewt jetzt Christian Höfler. Er tritt nun zum dritten Mal als Bürgermeister an. Seinen langen Atem begründet er so: „ Es war schon immer ein Traum, Bürgermeister für Nüdlingen zu werden.”
Falls er Bürgermeister wird, wünscht er sich, dass Sabrina Schäfer weiterhin im Rathaus arbeitet. Auch mit Volker Schäfer will er im Gemeinderat eine gute Zusammenarbeit.
Die Wette mit ihm: Sollte er gewählt werden, organisiert er eine Wanderung zum Kreuzberg – zusätzlich verspricht er Freibier für die Teilnehmenden.
In vielen Punkten herrscht Einigkeit
Was passiert mit dem alten Schulgebäude?
Die Schulturnhalle wollen alle Kandidaten erhalten, so auch Sabrina Schäfer. Sie sagt, dass die Halle wichtig für den Vereinssport ist. Grundsätzlich schlägt sie vor, dass eine Bürgergenossenschaft oder ein Investor ins alte Schulgebäude investiert. „Ich sehe nicht, dass die Gemeinde finanzielle Möglichkeiten hat zu investieren.”
Volker Schäfer stellt klar, dass auch ein Rückbau mancher Häuser möglich ist. „Wir können nicht alle Gebäude erhalten. Und es ist kein Wunschdenken, was da rein kommt. Es muss den Unterhalt tragen, die Gebäude müssen geheizt werden.”
Auch Christian Höfler sieht ein, dass nicht alle Gebäude bleiben können. Er will sie aber in Gemeindehand halten. Ihm schweben Räume für Bands, Jugendvereine und Seniorentreffs vor.
Warum kandidieren sie auch für den Kreistag?
Alle Kandidaten haben sich für den Kreistag aufstellen lassen. Sie sehen darin viele Vorteile. Sabrina Schäfer sagt: „Dort werden Entscheidungen getroffen und man kann dort ein Netzwerk aufbauen.” Volker Schäfer kritisiert seinen SPD-Parteikollegen Dirk Vogel, der als OB-Kandidat in Bad Kissingen nicht für den Kreistag kandidieren will.
Die Kandidaten und Moderatoren

Es geht ums Geld
Nüdlingen hatte in der Vergangenheit stets Geld. Mit dem Bau der Schule sieht es nun anders aus.
Sabrina Schäfer sagt, an welchen Stellen gespart werden kann. Zum Beispiel, dass der Bauhof Straßenarbeiten selber erledigt und nicht externe Firmen bezahlt werden müssen. Den Schulneubau verteidigt sie. Nüdlingen müsse sparen und tue das auch, untermauert sie an aktuellen Bauprojekten.
Christian Höfler sagt, dass viele Projekte verschoben wurden, was Geld gespart habe. Gleichzeitig sagt er, dass die finanzielle Situation es nun erschwert, zu investieren. „Aber wir müssen investieren“, sagt Höfler mit Blick auf Straßen, Kanäle und Breitband. Er plädiert für eine solide und nachhaltige Haushaltspolitik.
Volker Schäfer weist auf höhere Ausgaben, etwa bei der Kinderbetreuung hin. Für Investitionen, zum Beispiel in Straßen, „sind wir von Fördermitteln abhängig“.
Nach der Pause geht's weiter mit dem nächsten Einzelinterview

Ellen Mützel interviewt jetzt Volker Schäfer. Es geht um seinen Job bei ZF in Schweinfurt, wo er fürs Qualitätsmanagement zuständig ist.
Vor sechs Jahren überlegte er schon einmal, Bürgermeister zu werden, entschied sich aber dagegen. „Es war eine Entscheidung für die Familie und gegen den Ehrgeiz.” Damals wäre es ihm nämlich nicht möglich gewesen, sich sechs Jahre zu beurlauben. Er hätte kündigen müssen.
Der Sozialdemokraten will im Wahlkampf keine Schlammschlacht. „Ob ich Bürgermeister werde oder Sabrina oder Christian, wir werden für das Wohl von Nüdlingen weiterhin zusammenarbeiten.”
Ein starkes Statement
Bald geht´s weiter!

Die Zuschauer holen sich etwas zum Trinken und Essen.
Jetzt ist Pause!
Gleich geht´s weiter.
Kurze Fragerunde
Die Moderatoren stellen den Kandidaten kurze Fragen. Mit einem Schild sollen sie Zustimmung, Zweifel und Ablehnung signalisieren.
Eine Auswahl:
Nüdlingen braucht mehr Gastronomie? --> Zustimmung
Nüdlingen ist für alle Generationen? --> Zustimmung, Zweifel bei Christian Höfler
Die Entscheidung für einen Schulneubau war richtig? --> Zustimmung
Es wäre richtig gewesen, eine Umgehungsstraße zu bauen? --> Zustimmung, Ablehnung von Sabrina Schäfer
Nüdlingen soll verstärkt in den Klimaschutz investieren? --> Zustimmung
Der Gemeinderat muss künftig als Team arbeiten --> Zustimmung
Der Gemeinderat funktioniert als Team? --> Zweifel, Ablehnung von Sabrina Schäfer
Einzelgespräch mit Sabrina Schäfer
Snaschel bitten Sabrina Schäfer zum Einzelgespräch!
Am Ende nimmt er ihr ein „Wahlversprechen ab: Sollte sie die Wahl gewinnen, wird sie einen Dauerlauf vom Rathaus zur Bärenburg machen. „Klar mache ich das“, sagt die Kandidatin.
Ein neuer Supermarkt für Nüdlingen
Ist die Durchgangsstraße eine Zumutung?
Moderatorin Mützel fragt, wie die Hauptstraße verbessert werden kann.
Sabrina Schäfer stellt klar: „Die Kissinger und Münnerstädter Straße ist Bundesstraße. Da sind uns als Gemeinde die Hände gebunden.” Allerdings kann sie das Leid der Anwohner schon verstehen. So spricht sie sich für Tempo 30, ein Parkverbot und eine Ampel aus – auch, um den Schulweg sicherer zu machen.
Christian Höfler sieht das ähnlich, er fügt aber hinzu, dass er auch ein LKW-Verbot sowie neue Kanaldeckel für sinnvoll hält.
Volker Schäfer sagt: „Man darf den Bürgern nicht vormachen, dass es einfach zu machen ist.” Trotzdem will er sich beim Bund für eine Verbesserung der Bundesstraße einsetzen.
Die Kandidaten und Moderatoren





