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Dorfladen
Neuer Standort ist besser
Dieter Britz kommentiert
Dieter Britz kommentiert // Archiv/Britz
Poppenlauer – Warum der Tante-Enso-Dorfladen in die Ortmitte gehört.

Dass der Tante-Enso-Dorfladen nun doch nicht, wie ursprünglich geplant, im alten Raiffeisen-Gebäude eingerichtet wird, ist eine gute Nachricht für die Bevölkerung von Poppenlauer.

Das alte Raiffeisen-Gebäude am Ortsrand, an der Ecke Haupt- und Karl-Geiling-Straße, war für viele Einwohner zu weit entfernt. Schließlich ist das kleine Poppenlauer ein langgezogenes Straßendorf, wie jeder Autofahrer beim Durchfahren merkt. Allein von der ehemaligen Raiffeisenbank bis zur Straße am Falltor sind es zu Fuß etwa 800 Meter. Wenn der Dorfladen dorthin kommt, wo er hingehört, nämlich in die Dorfmitte, haben fast alle Bewohner einen um einiges kürzeren Weg. Damit ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, dass viele hier einkaufen und dass damit der eigene Dorfladen Erfolg und auf Dauer Bestand hat.

Dass ein kompletter Neubau statt einer Gebäude-Sanierung auch Nachteile hat, darf nicht vergessen werden. Geschäftsführer Thorsten Bausch hatte im November 2022 in einer Bürgerversammlung darauf hingewiesen, dass eine Sanierung viel schneller geht als ein Neubau, der eineinhalb bis zwei Jahre Zeit verschlingen werde. Nicht nur die Handwerker brauchen Zeit, um die alten Gebäude abzureißen und ein neues aufzurichten. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diverser Amtsstuben benötigen Zeit für ihre Arbeit, denn die Bürokratie und der Aufwand für Genehmigungen sind sehr aufwendig.

 

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