Als Journalistin werde ich ab und zu darauf angesprochen, dass es ja nur noch schlechte Nachrichten gibt. Dem widerspreche ich dann jedes Mal, denn ich habe eine ganz andere Wahrnehmung. In unserer Zeitung mit den vorwiegenden lokalen Nachrichten vergeht kein Tag, an dem nicht ein neues Projekt irgendwo im Landkreis vorgestellt wird, ein Verein sich engagiert und eine Veranstaltung auf die Beine stellt, eine Gemeinde einen Schritt weiter in ihren Planungen kommt.
Auf Bundesebene sieht das anders aus. Da verstecken sich gute Nachrichten manchmal etwas. Aber es gibt sie dennoch. Auf goodnews.eu findet man eine fast tägliche Zusammenstellung guter Nachrichten. In den vergangenen Tagen war Folgendes dabei:
Seit 2003 ist die Zahl der Todesfälle durch Darmkrebs in Deutschland um 17 Prozent gesunken – dank besserer Therapien und gezielter Vorsorge. Auch die stationären Behandlungen sind deutlich zurückgegangen.
Trauerautomat spendet Trost
Ein „Trauerautomat“ – der „Kiosk der Kostbarkeiten“ – auf einem Berliner Friedhof scheint den Menschen Trost zu spenden: Er wird gut genutzt. In diesem befinden sich verschiedene Boxen, deren Inhalte bei der Trauerbewältigung helfen sollen.
Laut einer japanischen Studie bleiben die Fischbestände in Südostasien stabil, trotz wachsender Bevölkerung – weil die Kleinfischer nur so viel fangen, wie sie selbst brauchen. Sie schonen so die Ökosysteme und gelten als Vorbild für die Fischerei.
Das Surren einer Telefonwählscheibe, das Klicken eines Kaugummiautomaten – Geräusche, die es kaum noch gibt, aber in unserer Erinnerung nachhallen. Im Museum für verloren geglaubte Klänge sind mehr als 120 davon zu finden.










