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Gerüst weg, Straße zu
Warum die Apothekergasse trotz möglicher Durchfahrt zubleibt
Kein Durchgang: Die Apothekergasse ist auch mit abgebauten Gerüsten gesperrt.
Kein Durchgang: Die Apothekergasse ist auch mit abgebauten Gerüsten gesperrt. // Florian Meckel
Kein Durchgang: Die Apothekergasse wird auch mit abgebauten Gerüsten geschlossen bleiben.
Die Straße vor ein paar Wochen. // Ellen Mützel
Münnerstadt – Gerüste führten dazu, dass die Apothekergasse gesperrt ist. Diese sind nun weg, aber die Straße bleibt trotzdem geschlossen. Der Bürgermeister erklärt, warum.

In den vergangenen Wochen standen an den Häusern Markplatz 14 und 15, also Löwen-Apotheke und Eisdiele Venezia 2, jeweils ein Gerüst. Infolgedessen hatte die Stadt die dort entlangführende Apothekergasse gesperrt. Beide Gerüste sind mittlerweile wieder weg. Dennoch wird die Straße weiter gesperrt sein. 

In einer vergangenen Ausschusssitzung erklärte Bürgermeister Michael Kastl (CSU): "Die Besitzer des Hauses Markplatz 15, also die Betreiber der Eisdiele, haben nun alle Erlaubnisse und Förderzusagen zusammen, die sie brauchen und könnten mit der Sanierung des Hauses starten. Aufgrund der Witterung haben die ausführenden Firmen ihnen aber abgeraten, jetzt damit anzufangen." Daher werde das Gerüst vorerst abgebaut, um im Frühling wieder aufgebaut zu werden. 

Sperrung weiter bestehen lassen

Ohne Gerüst wäre die verkehrsrechtliche Anordnung zur Sperrung der Apothekergasse wieder aufgehoben und man könnte dort wieder fahren. Kastl vertritt aber den Ansatz, die Straße geschlossen zu halten. Dabei geht es lediglich um die rund 30 Meter bis zur nächsten Einfahrt; der Hennebergstraße.

"Jetzt, wo sich die Leute daran gewöhnt haben, sollten wir sie nicht wieder öffnen", sagt er. Ein Grund ist natürlich, dass die Gasse sowieso im Frühjahr wieder gesperrt würde.

Gut für Gastronomie und Entwicklung am Markplatz

Aber für Kastl zählen weitere Überlegungen: Zum einen, dass es "für die Gastronomie und die Entwicklung am Marktplatz"sinnvoll wäre, die Straße geschlossen zu halten. Zum anderen, dass mit dem geplanten Fußweg von Gymnasium und BBZ über den Alten Anger bis in die Stadt ein sicherer Weg für Fußgänger gewährleistet werden könnte, wenn diese Strecke für Autos gesperrt wäre.

Wie die anderen Stadträte befürwortete Leo Pfennig (FW) den Schritt, bat aber gleichzeitig darum, die dort geplante Stadtmöblierung im Frühling anzugehen. Thorsten Harnus (CSU) bat, dieses länger stehende Provisorium gestalterisch etwas anzupassen, etwa mit einem Stein oder einem Blumenkübel. 

Das Gremium beschloss die Sperrung einstimmig. 

 

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